KUP-Netzwerk

Gruendung “Kurz-Umtriebs-Plantagen Netzwerk Deutschland”

Unter der Leitung des ttz Bremerhaven wird seit Januar 2010 ein nationales Netzwerk zur effizienten Gewinnung regenerativer Holzenergie etabliert. Es umfasst nach ttz-Angaben die gesamte Wertschöpfungskette sogenannter Kurzumtriebsplantagen (KUP) sowie Verbände und Forschungseinrichtungen. Ziel des Netzwerkes ist die Verknüpfung geeigneter Akteure, um das Themengebiet der Kurzumtriebsplantagen in Deutschland zu stärken und Aufträge für die Netzwerk-Partner zu generieren.

Grundsätzlich möchte das “KUP-Netzwerk” Unternehmen projektorientiert verknüpfen und Investitionen im Bereich der KUP anregen. In verschiedenen Modellregionen in Schleswig-Holstein, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und in der Nähe von Braunschweig sollen in Modellanwendungen die Potenziale besser genutzt und vernetzt werden.

Um dies zu erreichen, hat sich das “KUP-Netzwerk” folgende strategische Ziele gesetzt:

  • Projektorientierte Verknüpfung geeigneter Marktpartner mit wirtschaftlichem Interesse (regional und überregional)
  • Kostenersparnis der Netzwerkpartner durch Synergieeffekte und Projekt-Fördermittel#
  • Überwindung von Markt- und Rechtsbarrieren für KUP-Betreiber, KUP-Produkte (Energie- und Papierholz) und andere Marktakteure (Biomasse-Höfe, -Heizwerke, -Planer)
  • Erhöhung des Informationsflusses zwischen Markt, Forschung und Politik
  • Etablierung der KUP-Idee in der Bioenergiebranche

Am 15. Januar 2010 fand das Auftaktmeeting des “Kurz-Umtriebs-Plantagen Netzwerk Deutschland” in Bremerhaven statt.

Die Projektlaufzeit beträgt 3 Jahre. Im Anschluss sollen sich die einzelnen Initiativen selbst tragen und Praxisbeispiele für neue Vorhaben in weiteren Regionen liefern.


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