Steckbrief zu Pappel, Weide und Robinie im Kurzumtrieb

Anbau von Energiehoelzern

  • Ende Maerz bis spaetestens Mitte Mai (Hochlagen)
  • Stecklinge (ca. 20 cm), Ruten (1 - 2 m) oder einjährig bewurzelte Stecklinge (1 – 2 m) 20 – max 50 cm in den Boden stecken/pflanzen und gut andrücken
  • Pflanzverband einreihig (1.500 – 8.000 Stk) oder doppelreihig (40 – 80 in der Reihe), dazwischen eine Fahrgasse (2,5 – 3 m, ca. 13.000 Stück/ha)
  • stellen keine hohen Ansprüche an Boden und Klima (unterschiedlich je nach Sorte, auch in Grenzertragsböden möglich) aber natürlich höhere Erträge auf guten Ackerböden
  • Pflanzung: Ackerboden im Herbst umbrechen (pfluegen), im Fruehjahr feinkrümelig vorbereiten. Bis zu 0,5 Hektar noch gut händisch moeglich, darueber hinaus mit Pflanzmaschine sinnvoll (kann als Dienstleistung von uns im Umkreis von ca. 200-300 km angeboten werden). Ruten und bewurzelte Pflanzen koennen auch direkt in Gruenland ohne weitere Pflege gepflanzt werden.

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Video Energieholz-Pflanzung

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Pflanzenschutz im Energiewald

  • im Pflanzjahr bei Stecklingen möglichst unkrautfrei halten, mechanische oder chemische Bekämpfung
  • ab dem 2. Jahr bis zum Ende der Nutzungsdauer kaum mehr Bearbeitung notwendig
  • bisher nur kleinraeumiges Auftreten von nennenswerten Schaedlingen und Krankheiten

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Energieholz-Düngung

  • nicht zwingend notwendig, jedoch geringfügige Ertragssteigerung moeglich(bis zu 100 kg N/ha)
  • im Pflanzjahr keine Düngung (schlechtes Abreifen im Herbst!)
  • Düngung mit Kompost, Gülle und Asche, so vorhanden, sinnvoll

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Energiewald Ernte Gehoelzmaehhaechsler Class Jaguar
Energiewald Ernte Gehoelzmaehhaechsler Class Jaguar

Kurzumtriebs-Ernte

  • in der Vegetationspause zw. Dezember und März
  • je nach Pflanzverband und Sorten alle 2 - 10 Jahre (Weiden und Robinien öfter als Pappeln, engere Verbände bzw. bei vollmechanischer Ernte öfter, als bei weiten Verbänden und extensiven Erntemethoden)
  • mit umgebauten Maishächslern und Einzelanfertigungen vollmechanisch möglich, bei nicht allzuweiten Anfahrten ab Flächen von ca. 3 ha betriebswirtschaftlich sinnvoll
  • teilmechanisch mit Motorsäge und Rückewagen bei kleinen Flächen
  • ca. 5 Ernten (20 – 25 Jahre Nutzungsdauer), danach Rodung mit Forstfraese und Neupflanzung oder andere landw. Nutzung
  • Heiztechnik: handelsübliche Hackschnitzelheizungen nach Trocknung auf unter 30% Wassergehalt bzw. erntefrisch direkt an Heizwerke

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Frisches Hackgut aus einem Vollernter.

Frisches Hackgut aus Vollernter.

Erträge im Energiewald

  • 7 – 15 Atrotonnen (absolut trocken = Trockenmasse) pro ha und Jahr, bis zu 20 Atrotonnen bei Pappel unter optimalen Bedingungen

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Rechtliches (für Österreich)

  • bis 10 Jahre nach Anlage bei Gemeinde oder Bezirksbehörde zu melden
  • Abstände zu Nachbargrundstücken berücksichtigen: mind. 3 m bis max. 10 m ( Als Wendekreis empfohlen)
  • Bitte unbedingt vor Bestellung die jeweiligen Landesgesetze pruefen!

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