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Boden und Klima für Chinaschilf

Für den Anbau von Elefantengras eignen sich humose Lehmböden mit guter Wasserversorgung am besten. Ungeeignet sind sehr schwere Böden und solche, die zu Verdichtung neigen. Der Boden soll feucht, jedoch bis ca. 1 m Tiefe nicht staunass sein (pH-Wert 5−8). Wurzelunkräuter sollten keine dominierende Rolle spielen. Der Anbau von Miscanthus/Chinaschilf in (Körner-)Maislagen mit einer Bodenwertzahl ab 60 führt zu hervorragenden Erträgen, aber auch schwächere Böden bringen noch zufriedenstellende Ergebnisse.

Die Wüchsigkeit von Miscanthus-Pflanzen ist neben der Bodenbonität im hohen Ausmaß von der Niederschlagsmenge und -verteilung bis etwa Mitte September abhängig. Eine Niederschlagsmenge von 700 bis 900 mm bei guter Verteilung während der Vegetationsperiode gilt als ideal. Bei weniger Niederschlag können die Erträge abnehmen, wobei als Minimum etwa 500 mm gelten. Nach einer längeren Trockenperiode kommt es zu einem Wachstumsstillstand mit teilweisem Blätterabfall. Das Wachstum wird fortgesetzt, wenn Niederschläge oder Bewässerung folgen.

Die Jahresdurchschnittstemperatur soll 7° C überschreiten, besser sind 8,5° C. Sommertrockene Lagen sind nicht empfehlenswert. Auch der Anbau in Lagen über 700 bis 800 m Seehöhe ist problematisch, dasselbe gilt für sehr schneereiche Gebiete. Niedrige Temperaturen wirken sich auf das Jugendwachstum negativ aus.

Nordhänge, kältestauende Tallagen sowie Standorte, die zu Spätfrost neigen, sind für einen Anbau ungeeignet. Die Blätter der jungen Sprosse sterben bei Temperaturen unter −5° C ab, treiben aber anschließend meist wieder durch. Für eine gute Überwinterung der Rhizome ist in Gebieten mit sehr tiefen Temperaturen eine geschlossene Schneedecke von Vorteil.

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