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Energiewald-Pflege, Pflanzenschutz

Im Pflanzjahr müssen die Stecklinge möglichst unkrautfrei gehalten werden. Eine mechanische oder chemische Bekämpfung wird empfohlen. Ab dem 2. Jahr bis zum Ende der Nutzungsdauer ist kaum mehr eine Bearbeitung notwendig. Eine Beobachtung in Bezug auf Insekten, Krankheiten und Unkrautbefall wird jedoch empfohlen. Bisher ist nur ein kleinräumiges Auftreten von nennenswerten Schädlingen und Krankheiten bekannt.

Für bio- oder ökologisch ausgerichtete Betriebe ist die mechanische Beikrautregulierung die einzig mögliche Kulturmaßnahme. Daher sollte 3- bis 4-mal in den Fahrgassen gefräst und je nach Verunkrautung zwischen den Reihen gehackt werden. Wildschäden können auf kleinen Flächen (bis max. 1 ha) durch Gatterung oder einen Duftzaun vermieden werden. Bei einem Energiewald aus Weiden wird empfohlen eine möglichst große Anlage mit mehreren Klonen anzulegen. Bei dichten Beständen bleibt ein Verbiss auf den Rand des Waldes beschränkt.

Großflächige Ausfälle können durch die Nachpflanzung von Stecklingen oder Ruten ausgeglichen werden. Kleinflächige Ausfälle zu ersetzen lohnt sich nicht, da sich die Nachpflanzung nicht durchsetzen kann.

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