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Gattungen, Klone und Sorten für Energiewald

Als Klon wird die Gesamtheit der Pflanzen, die dasselbe genetische Material aufweisen, bezeichnet. Die Klonung erfolgt durch vegetative Vermehrung,  d.h. die Verwendung von Triebabschnitten des Mutterbaums.

In Mitteleuropa kommen vorwiegend Pappel und Weide in Betracht − die Weide vor allem für wasserreiche Böden und kühlere bzw. Höhenlagen. Sie ist allerdings stärker wildverbissgefährdet.

Achtung: Es sollen keine Großflächen mit einem einzigen Klon bebaut werden! Stattdessen ist eine dem Standort angepasste Vielfalt in der Klonwahl zu bevorzugen, bzw. natürliches Material aus der Region, das züchterisch weiterentwickelt wurde. Weiden eignen sich eher für kurze Umtriebe von 2 bis 5 Jahren und bieten eine Ertragsleistung von 7 bis 15 Tonnen Trockenmasse pro Hektar und Jahr. Die Robinie (Akazie) hat einen höheren Heizwert, erntefrisch nur ca. 35 % Wasser (Pappel und Weide ca. 55 %), gute Entzündbarkeit und gedeiht selbst auf trockenen, sandigen und heißen Standorten noch recht gut. Keine Großflächenlösungen mit einem einzigen Klon!
Eine dem Standort angepasste Vielfalt in der Klonwahl ist zu bevorzugen, bzw. natürliches Material aus der Region, das züchterisch weiterentwickelt wurde;
Weiden nahezu 100%ige Anwuchs- und Regenerationserfolge; Umtriebszeiten von max. 4 Jahren; hoher Verbiss druck durch Rehwild; Ertragsleistung ab ca. 8t/ha/a;
Robinie: hoher Heizwert; gute Entzündbarkeit; geringe Bodenansprüche, trockenheitsverträglicher;

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