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Kurzumtriebsplantage

von Reinhard Sperr am Oktober 21, 2017 in Glossar

Unter einer Kurzumtriebsplantage (kurz KUP) versteht man Energiewälder, die in Abständen von wenigen Jahren geerntet werden und nur eine Nutzungsdauer von ca 15 Jahren (Italien nur 12 Jahre) aufweisen. Wir bezeichnen 2 – 4 Jahre als kurzen Umtrieb, 4 –  7 als mittleren und 6 – 10 (12) Jahre als langen Umtrieb.

Als Hektarbesatz bei Kurzumtriebsplantagen empfehlen wir bei der Pappel mit 6.500 bis 10.000 Stk, bei Weide und Robinie in Doppelreihen mit ca. 13. 000 Stk. In Österreich sehen wir derzeit eine leichte Tendenz weg von der Kurzumtriebplantage zu mittel- bis längerfristigen Umtrieben und Hektarbesätzen von 2.000 bis 6.000 Stk sowie Forsttechnik bei der Ernte.

Fazit: Bei Feldgrößen ab 2-5 Hektar, einen Lohnunternehmer, der ein Gehölzgebiss für Vollernter besitzt in „greifbarer“ Nähe bzw. die Bündelung von vielen Kurzumtriebsplantagen und gut zu befahrenden Ackerflächen empfehlen wir den kurzen Umtrieb. Bei kleinen Feldern, unterdurchschnittlichen Bonitäten, ungünstigen Grundstücksausformungen oder Böschungsflächen raten wir zu  mittleren bis längeren Umtriebszeiten und dem Einsatz von Forsttechnik zur Ernte.

©energiepflanzen.com - Reinhard Sperr (2008 – 2017)