Ihr Warenkorb

Ihr Warenkorb ist derzeit leer

Verwendung (Paulownia)

Das Erntegut im Biomassebereich wird in aller Regel verheizt. Zu Brennwert gibt es im Internet Quellen, die aber auch nicht immer ganz verlässlich erscheinen. Fakt ist jedoch, dass Paulownia ein sehr geringes spezifisches Gewicht aufweist und deswegen für den Verkauf, der ja in  aller Regel in Atro-Tonnen (Absolut trockene Tonne) abgerechnet wird, nicht ideal ist. Verkäufe nach Wärmemenge könnten da vorteilhafter sein. Vielfältigere Erfahrungen mit Stückgut liegen derzeit nach unseren Erfahrungen ebenfalls nicht vor.

Natürlich kann man aus dem Erntegut auch Pellets und Briketts pressen lassen. Aufgrund der doch höheren Anfangsinvestitionen im Vergleich zu klassischen Energiewäldern aus Pappel und Weide erscheint diese Nutzung aber vorerst nicht am lohnenswertesten.  Da die (kalkulierten) Preise im Wertholzbereich höher zu bewerten sind, als im Biomassebereich, sollte man auf geeigneten Standorten aus unserer Sicht als erstes einmal diese Verwertungsform anstreben.

Im Detailverkauf findet man derzeit verleimte Platten aus Paulowniaholz, in verschiedenen Spezialbereichen, etwa in der Ski-Produktion oder im Bereich Surfbretter wird es ebenfalls sehr geschätzt. Das angesprochene sehr geringe Gewicht in Kombination mit einer hohen Zugfestigkeit, Elastizität und Stabilität macht es in diesen Bereichen interessant.

Weiteren Quellen kann man entnehmen, dass Paulownia auch im Möbelbereich, aber auch im Flugzeug(leicht)bau sowie zur Konstruktion von Schiffen und Musikinstrumenten verwendet wird.

Wie leicht oder wie schwer das erntefertige Holz dann an den Mann/an die Frau gebracht werden kann, ist ebenfalls noch ein kleines Fragezeichen. Das größere ist aber jenes der kalkulierten Verkaufspreise von bis zu 900 € pro Kubikmeter Paulowniaholz (in 10 Jahren!). Diese erscheinen mir mehr als theoretisch, eher fantastisch und sollten unserem Erachten nach in keine seriöse Kalkulation Eingang finden.

©energiepflanzen.com - Reinhard Sperr (2008 – 2017)