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Silphie

Nutzung als Energiepflanze:

Anhand ihrer guten Wuchseigenschaften, kann die durchwachsene Silphie in vielen Aspekten mit dem Mais mithalten. Auch wenn der Mais im direkten Vergleich höhere Erträge einfährt, muss man bedenken, dass der Mais bzw. dessen Ackerfläche jährlich aufs neue mechanisch bearbeitet, mit Herbizid gepflegt und neu angesät werden muss. Dies sorgt für jährliche Kosten und hohen Aufwand.

Vorteile der Silphie:

Da die durchwachsene Silphie zu den mehrjährigen Pflanzen zählt, wächst sie nach der Pflanzung bis zu 15 Jahre auf der Fläche und kann über diesen Zeitraum hinweg jedes Jahr von neuem geerntet werden. Bodenbearbeitung und Herbizideinsatz geht dabei gegen Null bzw. sind nur im Pflanzjahr notwendig. Im ersten Jahr bringt die durchwachsene Silphie keine Erträge, da sie sich zunächst auf der Fläche etablieren muss um in den Folgejahren mit stetig steigenden Erträgen zu überzeugen. Deshalb bietet sich an im ersten Jahr eine Kombination aus Mais und Silphie zu wählen, wobei unter dem wachsenden Maisbestand die Silphiekultur heranwächst und nach der Ernte des Maises durchstartet. …und dies ohne größerer Ernteeinbußen im Pflanzjahr!

Ein weiterer Vorteil der Silphie liegt in der vergleichsweise tiefen Durchwurzelung. Dies hat zur Folge, dass die Pflanze mit deutlich weniger Wasser auskommt, auch in trockenen Gebieten angebaut werden kann und somit für mehr Biomasse und eine höhere Biogasausbeute sorgt.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die durchwachsene Silphie eine hervorragende Alternative zum herkömmlichen Mais darstellt. In vieler Hinsicht steht die Energiepflanze dem Mais in nichts nach bzw. bringt sogar einige positive Aspekte mit sich. Über die lange Anbauzeit und dem vergleichsweise geringen Pflegeaufwand rechnet sich dessen Anbau und wird aller Voraussicht auch in Zukunft bei Landwirten eine attraktive Option für die Biogasproduktion darstellen.

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