Tierbedarf

Tierbedarf: Miscanthus-Einstreu + Heu



Die Vielfältigkeit von Elefantengras spiegelt sich natürlich auch und vorallem in den schier unendlichen Möglichkeiten der Verwertung von Miscanthus wider.

Jeder Gartenbesitzer kennt Rindenmulch. Manche lieben ihn, manche können ihn förmlich nicht riechen. Hier ist Miscanthus ein günstiger, heimischer und nochdazu sehr hübscher Ersatz zum herkömmlichen Rindenmulch. Dieser Mulch ist äusserst beständig und man benötigt auch im Vergleich zu Rindenmulch eine geringere Auflage. Hier erhalten Sie weitere Infos zur Nutzung von Miscanthus-Häcksel als Gartenmulch.

Weiters findet das Hächselgut von Miscanthus auch als Dämmstoff bzw. Beimischung zu Baustoffen Verwendung (in der Schweiz gibts dazu einige gute Beispiele), als Formteile in der (Auto-)Industrie.

Der aber derzeit mit Abstand größte Teil von Miscanthus wird derzeit sicherlich verheizt. Ob lose, als Miscanthus-Pellets oder Miscanthus-Brickett, das Elefantengras wird mehr und mehr als Holzersatz direkt vom Acker wahrgenommen. Hohe Siliziumwerte und Chlor, dass herkömmlichen Öfen neben der Neigung zur Verschlackung in der Vergangenheit oft Probleme bereitet hat, wird mehr und mehr ausgeräumt bzw. von den Ofenbauern technisch mittlerweile gut gelöst. Als Beimischung von 30-50 % hat es auch schon in der Vergangenheit recht gut funktioniert, Öfen für die reine Verheizung bieten (lt. diesen Herstellern) etwas die Firmen Hargassner, Heizomat, Fröhling, ETA, Biokompakt oder Guntamatik an.

Eine weitere hervorragende Verwendungsmöglichkeit von Miscanthus stellt die Verwendung als Pferde- oder Kleintiereinstreu dar. Das Miscanthus-Stroh ist saugfähiger als normales Stroh und kann auch, was vermutlich der größte Vorteil ist, nach der Verwendung wieder als Dünger pH-neutral am Feld ausgebracht werden.

Miscanthuspellets als Einstreu und Heizmaterial

Miscanthus eignet sich natürlich auch hervorragend zur alternativen Pellets-Produktion. Dabei hat Miscanthus Vorteile gegenüber den üblichen Sägereststoffen, die normalerweise für die Produktion verwendet werden, aber auch Nachteile. Vom Blickwinkel Energieinput/Energieoutput ist das Verhältnis bei einer Miscanthus-Pelletierung gegenüber einer Miscanthus-Brickettierung nachteilig. Aus Gründen der Nutzbarkeit möglichst vieler Konsumenten bzw. zur Eigenversorgung erscheinen aber Miscanthus-Pellets auf alle Fälle interessant.

Vorteile von Miscanthus-Pellets:

  • wesentlich geringere notwendige Lagerkapazität gegenüber Lagerung unverpressten Ernteguts
  • Wassergehalt bei Miscanthus-Ernte im März/April bewegt sich meist zwischen 8 und 15%, was für die meisten Pressen ideal ist (Holz muß meist vorgetrocknet werden)
  • Kleinanlagen (auch mobile Prototypen) für Eigenbedarf sind verhältnismässig kostengünstig
  • Selbstversorgung auch wenn man keinen Wald besitzt

Nachteile von Miscanthus-Pellets:

  • Pellets/Hackgutheizung muss Brennstoff Miscanthus vertragen (Kipp/Treppenrost, ev. Auskleidung Brennraum)
  • hoher Energieaufwand bei Pressung
  • Material muss meistens davor z.B. mit einer Hammermühle gemahlen werden

Neben der Nutzung von Miscanthus-Pellets als Heizmaterial merken wir aktuell ein stark steigendes Interesse an dem Material zu Einstreuzwecken. Gerade im Bereich der Pferdehaltung hat sich Miscanthus, und da verstärkt mittlerweile auch Miscanthus-Pellets, einen Namen gemacht.

Hier erfahren Sie mehr über Miscanthus-Pellets, das auch als Einstreu eine gute Figur macht.

Alternativ dazu können wir Ihnen natürlich auch unsere bewährte Elefantengras-Einstreu lose als Schüttgut in verschiedenen Packungsgrößen anbieten: große Einheiten für beispielsweise Pferde(-Höfe) und natürlich für den Kleintierbereich im praktischen Karton oder im platzsparenden Papiersack.

Im anschließenden Film zeigen wir Ihnen zwei „Best-Practice-Beispiele“ aus Oberösterreich für die Verwertung von Miscanthus als Heizmaterial und Pferdeeinstreu:

Eva B., Niederösterreich, Österreich, 8.10.2020

Lieber Herr Sperr!
Gerne berichte ich über unsere Erfahrung mit Miscanthus Häcksel als Einstreu bei unseren Pferden.

Unsere Pferde mit geschädigten Lungen – Huster COPD – haben es leider nicht vertragen.
Bei den leichtfüßigen Araber`n hat es gut funktioniert.
Bei Großrahmigen Pferden steigt in der Bewegung ein ganz feiner, auch für die Menschen wahrnehmbarer, Staub auf. Dieser verursacht einen Hustenreiz, der beim Betreten der Stallgasse auch von mir als unangenehm wahrgenommen werden konnte.

Extrem Wirksam gegen den Ammoniakgeruch, wirklich toll, aber leider nichts für unsere Huster.

Zur Staubreduktion haben wir für unsere empfindlichen Pferde tägl. die Einstreu an der Oberfläche etwas angefeuchtet, jetzt im Herbst bzw. Winter geht das für diese Pferde nicht mehr, weil sie ja viel mehr Stunden im Stall stehen als im Sommer und die Einstreu zu feucht gehalten werden müsste.

Für leichte Pferde wirklich ein tolles Produkt.

Arbeitsersparnis beim Ausmisten, weil das Produkt einfach leichter zum händeln ist, und dadurch auch viel weniger Mistaufkommen. Im Winter als Liegefläche braucht man natürlich viel mehr als im Sommer, und deshalb leider zu teuer für den Winter.

In den Beeten und großen Pflanzbereichen perfekt statt Rindenmulch!
Sieht super aus, und verhindert Schäden durch Schnecken an den Pflanzen und wirkt sodann auch als Dünger!

Derzeit sind wir auf unsere gewohnte staubfreie Einstreu – Weichholz Häcksel – zurückgekehrt.

Bei Bedarf darf ich mich wieder melden und verbleibe zwischenzeitig mit besten Dank und
Lieben Grüßen


Kristin Sch., Baden-Württemberg, Deutschland, 7.10.2020

Hallo Herr Sperr,

danke für Ihre Rückmeldung!

Alles gut, ich war sehr happy und gerne wieder!

Viele Grüße Kristin Sch.


Eva S. Oberösterreich, Österreich, 16.06.2020

Die Einstreu ist gerade geliefert worden.

Ich bin sehr zufrieden und meine zwei Jungs fühlen sich sichtlich wohl damit. Im Vergleich zu Sägespänen ist es ein deutlich geringerer Arbeitsaufwand den Laufstall sauber zu halten.

Da ich keine lagermöglichkeit habe, kann ich nur maximal 5 Schachteln auf einmal bestellen. Aufgrund der promten Lieferung ist das für mich aber kein Problem. Danke!


Claudia S., Niedersachsen, Österreich, Oktober 2019

Die Lieferung kam prompt und unbeschädigt an.
Unsere Schafe haben die Einstreu sofort angenommen. Die Oberfläche blieb immer trocken und es gab den ganzen Sommer über keinerlei Geruchsbelästigung. Erst im September, nach 6 Monaten, haben wir die Häcksel ausgewechselt und auf der Kompostmiete ausgebracht. Wir sind begeistert und werden keine andere Einstreu mehr verwenden.


Ursula W., Burgenland, Österreich, Juli 2019

Hallo Herr Sperr,
herzlichen Dank – das klappt ja super!

Ja, also, ich kann Ihnen gerne meine bisherigen Eindrücke schildern.

Wir haben 6 Pferde in der Gruppe im Offenstall. Die Stallungen besehen aus 3 Abteilen a 30m², die grundsätzlich mit Matten ausgelegt sind. Wir haben im Sommer unglaublich viele Insekten (Mücken, Gelsen, Bremsen, Fliegen und andere ungeliebte Stechviecher), so dass die Pferde tagsüber oft 14-16 Std im Stall stehen und natürlich rein pinkeln und misten. So streue ich in den Sommermonaten in jedem Stallabteil einen Klo-Bereich ein.
In ihrem Liebslingsstall sind seit Ende Mai ca. 9m² eingestreut, begonnen habe ich mit 13 Säcken und mittler weilen sind noch 5 oder 6 dazu gekommen.

In den letzten 20 Jahren habe ich viel als Einstreu ausprobiert. Angefangen bei herkömmlichem Langstroh, Stroh mit Sägespänen, nur Sägespäne, gehäckseltes Stroh, Leinstroh, Dinkelspelzen und zuletzt Strohpellets. Entweder saugt es zu wenig, wird zu stark vertreten und durchmischt, wird gefressen, stinkt oder das Mistvolumen ist enorm.

Die Miscanthuspellets sind ganz erstaunlich. Der erste nennenswerte nasse Fleck kam nach rund 3 Wochen an die Oberfläche, den haben wir raus gestochen und an der Sonne getrocknet, anschließend wieder eingestreut……….. Der leichte Amoniak-Geruch ist nach ca. 1 Std an der Luft vollständig verflogen.
Mit Fortschreiten des Sommers wird der Aufenthalt der Pferde im Stall immer länger und so packe ich nun 1 x die Woche 1-3 Schubkarren nasses Material raus, lasse es trocknen und streue es wieder ein. Meist mische ich da einen frischen Sack dazu, denn die Pferde tragen ja auch einiges in den Hufen aus dem Stall.

Die feste aber federnde Matratze bildet sich rasch und lässt sich wirklich wunderbar abmisten, selbst wenn die Hühner die Pferdeäpfel zerscharren haben ist es noch immer einfach, die eingestreute Fläche wieder zu reinigen. Weil die Matratze so fest ist, gelingt es auch den Pferden nicht, ihren Mist mit der Einstreu tief zu durchmischen. Die Äppel bleiben obenauf und sind mit der Bollengabel gleich weg geräumt.

Weil unseren Pferden und uns Menschen die Miscanthuspellets jetzt so gut gefallen, das Stallklima annähernd geruchsneutral ist und die Pferde so gerne darin liegen, möchte ich nun ein gesamtes Stallabteil mit 30m² einstreuen und ganzjährig so belassen (bisher habe ich immer nur in den Sommermonaten eingestreut, denn den Rest des Jahres halten sich die Pferde zu 85% im Freien auf)

Es tut mir leid für diesen Roman, aber ich habe so viel ausprobiert und jede Einstreu hatte irgend einen Haken. Nun sind wir endlich rundum glücklich – das muss ich einfach los werden.

Mit lieben Grüßen
Ursula W.


Poldi K., Niederösterreich, Österreich, Oktober 2018

Super Einstreuprodukte, besonders für Angorakaninchen


Michaela H., Niederösterreich, Österreich, 19.10.2018

Super Produkte!
Besonders die Einstreuprodukte sind bestens für Angorakaninchen geeignet


Alfa S.-T., Niederösterreich, Österreich, Oktober 2018

Tolle Kundenorientierung und super Service. Hab sowohl Miscanthusrhizome als auch Pferdeeinstreu gekauft. Verkaufsabwicklung und Kommunikation 1A


Evelyn W., Niederösterreich, Österreich, Dezember 2018

Hallo!
Es geht uns sehr gut ? Viel besser als mit den Spänen!! Gott sei Dank lassen die Pferde die Einstreu in Ruhe? So verfressen sind sie dann anscheinend doch nicht!
Saugfähigkeit und Geruch sind viel, viel besser als bei den Spänen! Wir sind begeistert ?

Ich hoffe die Bewertung kommt doch noch an, habe einen ausführlichen Bericht geschrieben.

Lg
Evelyn W.


Carmen L., Nordrhein-Westfalen, Deutschland, Juli 2018

Ich bin mit der Einstreu sehr zufrieden, vielen Dank!
Nachteile konnte ich bislang, bis auf die Staubbelastung beim Ausbringen, nicht feststellen.

Ihnen einen schönen Tag und Grüße,
Pfoten helfen – Carmen L.

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