Paulownia

Paulownia, Blauglockenbaum, Kiri- u. Kaiserbaum

Der Paulownia-Baum etablierte sich im letzten Jahrhundert vorerst ins Parks und Städten, nun dringt er langsam auch auf landwirtschaftliche Nutzflächen vor. Die Herausforderungen dabei: Schlechte Frosthärte in der Jugend, hoher Pflegeaufwand und verhältnismäßig teures Pflanzgut. Dem gegenüber stehen extreme Zuwächse, sehr spannendes Wertholz und vielfältige Verwertungsmöglichkeiten. Und das alles, wenn’s passt, in nur 10-15 Jahren! Glauben Sie nicht? Dann lesen Sie unten weiter! 🙂

Viele Namen für Paulownia

Für den Paulowniabaum gibt es einige Synonyme, hier einige der geläufigsten:

  • Blauglockenbaum (Blauglocke)
  • Kiribaum
  • Kaiserbaum

Verbreitete botanische Arten von Paulownia:

  • Paulownia tomentosa
  • Paulownia fortunei
  • Paulownia elongate
  • Paulownia Shandong (auch Shan Dong, Züchtung)

Was ist Paulownia?

  • Bei uns ist Paulownia häufiger unter den Namen Blauglockenbaum, Kaiser-oder Kiribaum bekannt
  • Ursprünglich aus Südost-Asien stammender Baum, der aufgrund seiner attraktiven blau/violetten Blütentrauben schon seit Jahrzehnten in Garten- und Parkanlagen gepflanzt wird
  • Als Zierbaum in Park-u. Gartenanlagen wird hauptsächlich die Art Paulownia tomentosa gepflanzt.
    Als Wertholz und zur Energiegewinnung, Paulownia shandong
  • Besonders schnelles Jugendwachstum und gute Holzeigenschaften machen den Baum hauptsächlich als Wertholz interessant
    • Das Holz ist leicht, formbar und dennoch stabil
    • Aufgrund der guten Klangeigenschaften ideal für den Instrumentebau
    • Trotz des schnellen Wachstums hat das Schnittholz eine ansprechende Maserung
    • Schwer entflammbar!
  • seltener wird Paulownia-Holz auch zur Energiegewinnung verwendet

Anbau Paulownia

  • Am häufigsten, Frühjahrspflanzung von zumindest einmal überwinterten Setzlingen, sobald der Boden aufgetaut ist.
    Ab Juni/Juli können auch frisch vermehrte Jungpflanzen gesetzt werden
  • Die Pflanzung erfolgt zum überwiegenden Teil mit Topfpflanzen als 6×6 Pressballen, 9 cm und 20 cm Topfpflanzen.
    Am Unkompliziertesten ist das Pflanzen mit mehrjährigen Wurzelstöcken und kleinen Bäumen
  • Je nach Region u. Trockenheit kann, besonders in der Anwuchsphase eine Bewässerung sinnvoll sein
  • Wertholzpflanzung: 3 x 3 bis 4 x 4 m Pflanzabstand, bzw. 650 bis 1.100 Bäume auf einem Hektar
  • Biomasse: Einzelreihen für Pflanzung von Biomasse, Hackgut- und Scheitholzerzeugung: in der Reihe 0,5-1 Meter, Fahrgasse 2–3 Meter

Boden und Klima für Paulownia

  • Paulownia bevorzugt mildes, wärmeres Klima, sonnige, geschützte Lagen auf niedriger Seehöhe sind ideal. Achtung! Kältestaulagen möglichst vermeiden!
  • Geringer Wasserbedarf, Tiefwurzler, je tiefer die Wurzeln umso geringer der Wasserbedarf. Keine nassen Standorte
  • Frostresistent, erfahrungsgemäss bis ca. -15°C - 20°C. (lt. Literatur tiefer).
  • Die Spitzen junger Bäume, bis zu mind. 3 Jahren, sind sehr frostgefährdet

Anwuchspflege/Pflanzenschutz

  • Da die Bäume bei der Pflanzung meist sehr klein sind und eher spät (Mai?) antreiben muss ein Überwuchern mit Unkraut unbedingt vermieden werden! Unkrautbekämpfung ist für einjährige Jungpflanzen sehr wichtig!
  • Baumpflänzchen am Stamm (manuell) freihalten (ev. Mulchen, Mulchfolie); Gassen können zur Unkrautvermeidung auch gemulcht werden
  • Einjährige Bäume im zweiten Jahr (April) bodeneben abschneiden und neu austreiben lassen
  • Schädlinge u. Krankheiten sind bislang kaum bekannt.
    Wühlmausverbiss kommt vereinzelt vor; in sehr strengen Wintern kann es vorkommen, das Hasen besonders junge Bäumchen anknabbern

Düngung Blauglockenbaum

  • Kompostgaben sind nur auf schwachen oder stark verdichteten Böden nötig
  • Stickstoff: aufgrund des ohnehin starken Wachstums, wenig oder kein Stickstoff, wenn, dann zeitig im Jahr geben
  • Kalium (Kali-Dünger) im Sommer kann Frosthärte positiv beeinflussen

Ernte Paulowniabaum/Holz

  • Erntezeit, wie bei allen Laubhölzern zwischen Dezember und April
  • Zieldurchmesser bei Wertholz 30–40 cm, bei Biomasse 8 bis max. 25 cm
  • Wertholz mit normaler Forsttechnik
  • Biomasse für Hackgut bis 15 cm Durchmesser ist die Ernte mit Gehölzmähhäckslern möglich

Erträge von Paulownia

  • (Noch) keine zuverlässigen Angaben, aufgrund der noch kurzen Kulturzeit in Mitteleuropa, möglich
  • Zielvorstellungen bei
    Wertholz: 10–15 Jahre (Wiederaustrieb noch mit Fragezeichen)
    Energieholz: etwa 2–6 Jahre, geplante Nutzung ca. 20–25 (30) Jahre.
    Im Gegensatz zu anderen Energiehölzern ist das Erntegut ist trockener und härter, das Gewicht aber deutlich geringer

Bestandsauflösung von Paulownia-Pflanzungen

  • Am Ende der geplanten Nutzungsdauer mit Forstfräse fräsen
  • Da mit Nachtrieben zu rechnen ist, nach Rodung eine stark zehrende Ackerfrucht pflanzen oder als Dauergrünland verwenden. Nachtriebe oder Sämlinge gegebenenfalls chemisch bekämpfen

Verwendung von Paulowniaholz

  • Wertholz
    • Sportgeräte bei denen sowohl Stabilität als auch geringes Gewicht von Vorteil sind; Snowbords, Ski, Paddelbords und ähnliches
    • Möbelherstellung u. Modellbau (Schiffe, Flugzeuge, etc.). Schlechte Entflammbarkeit, biegsam, stabile, attraktive Maserung
    • Musikinstrumente, sehr gute Klangeigenschaften, leicht und biegsam
  • Biomasse/Energieholz
    • Als Scheitholz oder Hackschnitzel zur Wärmegewinnung.

Rechtliches (Österreich) für Paulownia-Anbau

  • Aktuell (2018) noch nicht als Forstbaum zugelassen
    Befürchtungen einer unkontrollierten Aussaat oder Verbreitung durch Wurzelausschläge konnten bis jetzt noch nicht restlos geklärt bzw. ausgeschlossen werden.
  • Als Kurzumtriebsplantage (KUP) auch ohne Forstzulassung möglich.
  • Vor Pflanzung unbedingt Rücksprache mit den lokalen Behörden halten!

Viele Namen für ein und denselben Baum: Kaiserbaum, Kiribaum, Blauglockenbaum - botanisch Paulownia mit mehreren Arten und Sorten steht grundsätzlich für besonders schnellwüchsig, wärmeliebend und auch sehr schön blühend. Sowohl im Gartenbereich, aber auch zunehmend im Forst- und Ackerbau trifft man immer öfter auf diese spannende Gattung, die wir Ihnen nachfolgend etwas näherbringen möchten.

Der ursprünglich aus Ost- bzw. Südostasien stammende, schnellwüchsige Blauglockenbaum fand in den letzten Jahren über Südeuropa auch den Weg nach Deutschland und Österreich. Mit der Verwendung als Parkbaum, für größere Gärten und auch öffentliches Grün (z.B. Linz, Österreich, an der Promenade) wurde Paulownia in kleinen Stückzahlen auch schon vor vielen Jahrzehnten gepflanzt. Sehr beliebt wegen der wunderschönen blau-violetten Blütentrauben, die dem Blauglockenbaum seinen Namen geben und dem nicht überbordenden Wuchs von zirka 12-15 Meter.

Verbreitete Arten im Park- und Großgärtenbereich sind:

  • Paulownia tomentosa
  • Paulownia elongata
  • Palownia fortunei
  • und Zierformen bzw. Züchtungen dieser Arten

Der Kaiserbaum weist ein besonders schnelles Jugendwachstum auf. Das erweist sich gleichermaßen als Vor- wie als Nachteil.

Der schnelle Zuwachs macht ihn einerseits als Biomassepflanze interessant (hohe Trockenmasse-Leistung), noch mehr aber auch als Wertholz-Baum. Damit man aber verkaufsfähiges Wertholz ernten kann, ist eine Reihe von Punkten

Je nachdem, ob man sich für die Nutzung als Biomassepflanze (z.B. Hackgut oder Stückgut) oder für die Wertholzerziehung entscheidet, erntet man die Bäume für ersteren Zweck schon innerhalb der ersten 2-5 Jahre erstmals (sogar einjährige Austriebe können dafür interessant sein).

Im Wertholzbereich gibt es aus jetziger Sicht (2019) in Österreich, Deutschland und vergleichbaren anderen Ländern noch zu wenig Erfahrung um ausreichend sagen zu können, wie lange die Bäume bis zur Ernte stehen sollen. Man geht derzeit von einem Wertholz-Umtrieb im Bereich von 8 – 12 Jahren aus. Persönlich würde ich die Phase auf bis zu 15 Jahre ausdehnen, um auch mal einen Rückschlag, etwa durch Frost, mit einzukalkulieren. Auch was die Zieldurchmesser betrifft kann man derzeit nur auf Erfahrungen aus Süd- und Osteuropa zurückgreifen, wo von 30 – 40 cm (oder 50 cm) nach dieser Zeit gesprochen wird. Ein Wiederausschlag erscheint mir bei diesen Durchmessern ebenfalls zweifelhaft. Im Biomassebereich bei Erntedurchmessern bis zu 20 cm treibt er jedenfalls sehr gut aus dem Stock nach.

Die Ernte findet, wie bei anderen Laubgehölzen auch, in der Vegetationsruhe im Winter statt.

Boden und Klima für Paulownia

Da der Blauglockenbaum ja über China und das südliche Europa hier in Mitteleuropa angekommen ist, kann man allein daraus schon schließen, dass er sehr wärmeliebend ist. Milde Klimate, wo zum Beispiel auch Wein oder anspruchsvolle Obstsorten angebaut werden können, sind auch für Paulownia sehr gut geeignet. Auch mit dem wenigen Niederschlag, der in diesen Gebieten meist vorherrscht, kommt der Kaiserbaum gut zurecht. Da diese Gebiete aber in Mitteleuropa nicht sehr zahlreich vorhanden sind, probieren immer mehr Menschen Blauglockenbaum-Pflanzungen auch abseits dieser Gunstlagen aus.

Hier erscheinen sonnige (gerne auch trocken und mager), geschützte Lagen sinnvoll. Im Wald, wofür es aktuell (2017) noch keine forstliche Genehmigung in Österreich gibt (!), braucht er ausreichend Licht und genug Platz, um sich zu etablieren.

Die Temperaturangaben unterschiedlicher Quellen der einzelnen Sorten gehen bis zu minus 30 °C. Unserer bisherigen Erfahrung nach liegt diese Grenze in der Praxis aber wohl eher bei – 15 bis – 20 °C, ohne zu große Frostschäden in Kauf nehmen zu müssen. Gerade in der Jugend, also in den ersten 3-5 Jahren sind die Bäume frostgefährdet.

Paulownia verträgt sowohl leichte Sandböden wie auch schwerere Böden. Um das Anwachsen zu erleichtern kann mit Kompost oder anderen organischen Düngern etwas nachgeholfen werden. Riesige Pflanzlöcher mit großen Erdbohrern, wie man sie aus Südeuropa kennt, sind meines Erachtens nicht von Nöten.

Vermeiden sollte man Lagen mit stauender Nässe, welche mit stärkerer Beschattungen oder auch solche, die sehr windanfällig sind. Je niedriger die Seehöhe, desto einfacher in der Tendenz. In höheren Lagen kann auch schwerer Herbstschnee zu Brüchen oder zu Spätfrostschäden führen. Generell tut man sich in Lagen, die zu Spätfrösten neigen schwer, da die Bäume meist ab ca. Ende April auszutreiben beginnen.

Feldvorbereitung für Paulowniapflanzung

Paulownia kann man auf Acker, aber auch in der Wiese gepflanzt werden. Forstpflanzungen sind in rechtlicher Hinsicht unbedingt zu prüfen. Zur Vorbereitung wird wie im Ackerbau im Herbst umgebrochen und vor einer Frühlingspflanzung mit überwinterten Pflanzen die Fläche nochmal fein herrichten. Bei Sommerpflanzungen (Jungpflanzen) kann das Umbrechen auch auf das zeitige Frühjahr verlegt werden.

In der Wiese oder auf Brachen sind auch Streifenfräsungen möglich. Je nach Gasse (in der Regel 3-4 Meter) fräßt man dazu einen ca. 0,5 Meter breiten Streifen und pflanzt die Bäume ebenfalls in 3 – 4 Meter Abstand (Wertholzbereich).

Eine Mulchung in 0,5 – 0,75 Meter um die Pflanze kann das erste Aufkommende Unkraut etwas eindämmen und dem Baum zu einem schnelleren Anwachsen verhelfen. Baumscheiben aus Pappe oder Kokosfaser sind ebenso nützlich.

Düngung von Blauglockenbäumen

In verschiedenen (Internet-)Berichten ist ja fast gleichlautend die Pflanzung mit einem großen Erdbohrer und der Aufbesserung mit Kompost oder Mist die Rede. Unserer Vermutung nach verbreitet sich hier viel mittels „Kopieren und Einfügen“, also dem Abschreiben von Informationen. Die tiefgründige Lockerung ist in Mitteleuropa höchstens auf stark verdichteten Böden nötig und die Aufdüngung sollte, wie schon beschrieben, höchstens sehr sparsam erfolgen. Düngungen im Laufe der Kultur sind derzeit noch zu wenig in der Praxis erforscht, sodass diese nicht explizit empfohlen werden können. Generell, sollte man so etwas im Sinne haben, würden wir wegen der bodenverbessernden Wirkung auf Organische Dünger und Mist/Dung von Tieren verweisen.

Paulownia Pflanzmaterial

Wie schon in den Vorkapiteln beschrieben, gibt es eine Reihe an unterschiedlichen Möglichkeiten diesen Baum zu pflanzen. Ein- bis zweijährige, wurzelnackte Bäume, Jungpflanzen in 6-10 cm-Töpfen, überwinterte Bäumchen im kleinen Topf oder schon zweijährige in 2-3-Litertöpfen sind üblich. Theoretisch können auch Wurzelstecklinge gepflanzt werden, jedoch können wir das direkt am Acker nicht empfehlen. Zudem ist die Quelle des Pflanzgutes (Sortenechtheit, Frische) manches Mal nur schwer nachvollziehbar.
Wir haben hier auch schon unser Lehrgeld bezahlt …
Unsere derzeitigen Hauptsorten sind aus Gründen der Frostsicherheit die Sorten “Shandong” sowie die ursprüngliche Art “Paulownia tomentosa”. “Shandong” ist eine klassische Wertholzsorte, die schnelles Wachstum, gerade Stämme mit einer passablen Frosthärte kombiniert. “Paulownia tomentosa” ist der Tendenz nach etwas schwächer im Wuchs, vielleicht eine Spur weniger gerade wachsend, aber ebenso gut frosthart und generell recht widerstandsfähig.
Bei den Pflanzen ist ebenso auf die (sichere) Herkunft zu achten, damit diese Investition auch eine sinnvolle darstellt. Es tummeln sich aktuell relativ viele Anbieter auf dem noch jungen Markt, die sehr unterschiedliche Qualitäten anbieten. Auch das Hintergrundwissen und die Erfahrungen sind aus unserer Sicht wichtige Kaufkriterien für einen vertrauensvollen Einkauf.

Paulowniapflanzung

Da die Topfpflanzung bzw. die Pflanzung mit wurzelnackten Pflanzen in der derzeitigen Praxis überwiegt, gehen wir im folgendem nur auf diese Variante näher ein. Wenn Sie die Pflanzung von Wurzeln ausprobieren möchten, dann empfehlen wir Ihnen eher die Pflanzung von kleinen Testflächen im Garten oder Pflanztöpfen.

Frühjahrspflanzungen können ab ca. Ende März, sobald der Boden offen ist, mit zumindest einmal überwintertem Pflanzgut erfolgen. Dabei geht man vor wie in Punkt „Feldvorbereitung“ beschrieben. Ab Juni, aber auch Juli können dann frisch vermehrte Jungpflanzen gesetzt werden. Ab September bis ca. Ende November gibt es dann wieder die Möglichkeit zu Herbstpflanzungen. Aktuell spielen diese noch keine sehr große Rolle.

Die Pflanzung selbst ist recht einfach: Auf gepflügten Flächen einfach mit einer Waldhaue (Waldhacke, Wiedehopfhaue) oder Spaten ein kleines Loch ausheben, die Pflanze reinstellen und zufüllen. Anschließend einmal andrücken bzw. –treten und, falls möglich, einmal kräftig eingießen. Bei der Pflanzung auf einer Wiese, Brache oder Wald muss zuvor großzügig um die das Pflanzloch der Beiwuchs entfernt werden. Die Pflanzung selbst dann wie am Acker. Gegebenenfalls das Pflanzloch her etwas größer ausheben, zusätzlich lockern und mit etwas Kompost aufbessern. Jedoch eher sparsam, da die jungen Bäume ohnehin eher zu schnell wachsen und anschließend dann oft noch mehr Probleme mit dem Frost haben. Eine Kalidüngung im Spätsommer kann die Winterfestigkeit möglicherweise etwas verbessern.

Je nach Gegend kann eine Bewässerung, im speziellen bei mehrwöchigen Trockenphasen, schon sinnvoll sein. In Gebieten mit mehr als 600 Liter Niederschlag pro m² und Jahr ist es in aller Regel nicht notwendig.

Pflanzabstände sind, wie erwähnt, derzeit im Wertholzbereich bei 3 x 3 bis 4 x 4 Meter. Das heißt ca. 600 bis 1.100 Bäume pro Hektar. Wir empfehlen derzeit ca. 900 Bäume, da uns das am sinnvollsten erscheint. Im Biomassebereich sind die Abstände durchaus ähnlich wie bei der Pappel: In der Einzelreihe mit z.B. 2,5 – 3 Meter Fahrgasse und 0,5 – 1 Meter in der Reihe. Dieser Pflanzabstand ist für kurze bis mittlere Umtriebe etwa zur Hackguterzeugung empfehlenswert. Wie gesagt gibt es hier aber noch sehr wenige Erfahrungen in der Praxis.

Unkrautbekämpfung im Pflanzjahr

Dieser Punkt ist wohl neben der Pflanzenqualität und –sicherheit eine der wichtigsten für eine erfolgreiche Paulownia-Pflanzung! Nachfolgend versuchen wir Schritt für Schritt die richtigen Maßnahmen zur passenden Zeit aufzulisten.

Bei Jungpflanzen überlebenswichtig, aber auch bei überwinterten und zweijährigen Bäumchen sehr wichtig. Der Blauglockenbaum beginnt nämlich eher spät mit dem Austrieb und startet, speziell bei Jungpflanzen, etwas verhalten in die Saison. Wenn das Beikraut dann im Mai schon oftmals kniehoch ist, fängt der Blauglockenbaum erst mal an auszutreiben. Bis dahin muss regelmäßig kontrolliert werden, ob die Pflanzen genügend Luft und Sonne haben, damit sie ideal antreiben können. Mechanische Bekämpfungen, wie sie in der Landwirtschaft üblich sind, erweisen sich hier als passable Maßnahmen. Freischneiden mit Trimmer oder Motorsense bergen die Gefahr des Verletzens. Gerade in diese Phase ist der Baum sehr empfindlich und eine leichte Beschädigung kann den Austrieb abbrechen oder die Rinde verletzen.

Diese Maßnahme mehrmals im ersten Sommer wiederholen, bis der Baum nachhaltig aus dem Beikraut herausgewachsen ist. In trockenen Gegenden (unter 500 Liter Jahresniederschlag) ist eine Bewässerung empfehlenswert. Anderswo kann eine punktuelle Bewässerung in der Anwuchsphase bei längerer Trockenheit das Anwachsen erleichtern.

Im zweiten Jahr (April/Mai) schneidet man die Haupttriebe von einjährigen Bäumen bodeneben ab. Und zwar aus dem Grund, weil der Trieb meist nicht gut verholzt ist bzw. manchmal verzweigt oder krumm ist. Dieser Trieb ist durchschnittlich 0,5 bis 1 Meter (in seltenen Fällen 2 Meter) hoch zu der Zeit.

Bei zweijährigen Bäumen kann diese Maßnahme entfallen, wenn die Paulownien gut über den Winter gekommen sind. In diesem Fall friert nur die Spitze ab und man kann auf den nächsten gesunden Trieb, der zwischen April und Mai austreibt und eine möglichst gerade Fortsetzung verspricht, zurückschneiden. Zweijährige Bäumchen erreichen hier bereits durchschnittlich 1 bis 2,5 Meter. Hat der Baum starke Frostschäden und der Stamm verfärbt sich braun bis hinunter oder ist er sehr stark verzweigt oder sonst wie unförmig, so muss man ihn ebenfalls noch einmal komplett bodeneben abschneiden.

Bei gut überwinterten zweijährigen (nunmehr dreijährigen) Bäumen können ein bis zwei Pflegedurchgänge nicht schade, sind aber ebenso nicht mehr überlebenswichtig. Manche mulchen dann das aufkommende Beikraut, was auch eine gute Möglichkeit darstellt.

Krankheiten und Schädlinge auf Paulownia

Schädlinge und Krankheiten sind derzeit in der Kulturphase noch wenig bekannt. Lediglich Hasen- und Wühlmaußverbiss haben wir schon beobachtet, selten aber doch auch Verfegungen von Rehen. Hasen suchen den Blauglockenbaum speziell in den ersten drei Jahren auf, und da auch nur eher in strengen Wintern, wenn das Futter anderswo knapp wird. Wühlmäuse ebenso in den ersten Jahren, meist wächst der Baum aber trotz eines solchen Schadens gut weiter und überlebt die „Angriffe“. Im schlimmsten Fall schneidet man den Baum einfach bodeneben ab und lässt ihn neu durchtreiben.

Auf Blättern wurden vereinzelt Braunfärbungen und auch geringer Raupenbefall beobachtet, jedoch nicht im bedrohlichen Maße und noch unbekannter Herkunft.

Schnittmaßnahmen, Erziehungsschnitt bei Paulownia

Schnitt der abgestorbenen Spitze

Da dieser Baum ja ursprünglich aus südlichen Gefielen kommt reift die Hauptknospe (Terminalknospe) nicht ab. Bei heimischen Laubbäumen erfolgt das bereits im August. Der Kiribaum wächst hingegen bis in den Herbst hinein, lässt von einem Tag auf den anderen beim ersten Frost alle Blätter fallen und stellt das Wachstum dann abrupt ein. Im Idealfall sterben nur 20-30 cm der Spitze ab, in strengeren Wintern oder bei extremem Wachstum auch mal ein ganzer Meter. Jedenfalls wird, so groß dieser Teil auch ist, diese Spitze bis zum nächsten grünen Austrieb, wie im Vorkapitel beschrieben, zurückgeschnitten. Wenn man sich besonders um eine gerade Fortsetzung bemühen will, dann kann man den Rückschnitt auch auf Juni verlegen und die neue Spitze sachte an den abgestorbenen Trieb festbinden. So wird das zwangsläufig entstehende „Knie“ noch etwas mehr abgeschwächt.

Blauglockenbaum aufasten

Neben dem Schnitt der Spitze fängt der Baum zu dieser Zeit auch langsam damit an Seitentriebe zu bilden. Hier gibt es verschiedene Ansätze damit umzugehen. Wir handhaben es folgendermaßen:

Bereits beim Austrieb im Mai/Juni, wenn diese Triebe etwas 5-10 cm lang sind, entspitzen wir diese mit einer Baumschere oder dem Fingernagel, lassen aber etwa 5 cm am Baum bestehen. Diese Blätter, auch Stammbildner genannt, sorgen dafür, dass der Stamm weiterhin gut mit Wasser und Nährstoffen versorgt ist und der Blauglockenbaum bildet dadurch einen stabileren und auch stärkeren Stamm. Diese Maßnahme muss im Lauf des Jahres dann noch zwei bis dreimal wiederholt werden, damit die Seitentriebe nicht zu stark werden.

Im Jahr darauf kann man dann, bevor diese zurückgeschnittenen Seitentriebe zu stark werden, sie direkt am Stamm entfernen und den Stamm freilegen (=Aufasten).

Die beschriebenen Maßnahmen setzt man in den Folgejahren so lange fort, bis die Wunschlänge des Stammes erreicht ist. In der Regel sind das 3-6 Meter, manches Mal auch bis zu 8. Danach lässt man die Seitentriebe wachsen und die Krone bildet sich aus. Spätestens ab diesem Zeitpunkt ist die Frostgefahr auch nicht mehr so groß. Die größte Gefahr besteht in den ersten drei bis fünf Jahren. Ab der Phase der Kronenbildung kommt es höchstens nur noch zu kleineren Frostschäden, verglichen etwa mit Walnussbäumen. Hier frieren Triebe in der Krone auch manches Mal 20-30 cm zurück, treiben aber umgehend dahinter wieder aus und wachsen weiter.

Ernte-Erträge von Paulowniaholz

Wir geben hier ganz bewusst keine konkreten Zahlen an, da dies aus unserer Sicht seriöser Weise noch zu wenig klar gesagt werden kann. Eine Motivation diese Broschüre zu verfassen ist nämlich genau diesem Umstand geschuldet, dass hier (wieder überwiegend im Internet) mit teils utopischsten Zahlen hantiert wird.

Nach dem Motto „wer schnell will werden reich, der pflanze ein Paulowniafeld, am besten gleich!“.

„Idealerweise“ wird dann auf Basis solcher Zahlen noch ein Investment in Form einer Beteiligung angeboten, gern auch um ein paar hundert Euro pro einzelnem Baum und, zumindest für den Verkäufer dieser „Zertifikate, ein noch lukrativeres Geschäft gemacht.

Da die Zuwächse selbst in Mitteleuropa derart unterschiedlich sind, ist hier keine seriöse Angabe zu machen. So ist es möglich nach zehn Jahren genau nichts zu haben, oder einen einmetrieben, dünnen Trieb, oder aber auch einen Stamm mit 25 cm Durchmesser. In erster Linie hängt das vom richtigen Standort, aber auch der Anwuchspflege in den ersten Jahren ab.

Paulownia Holz-Ernte

Im Biomassebereich kann bei extrem kurzen Umtrieben – auch ein bis zwei Jahre (oder drei Jahre) – mit einem Gehölzmähhäcksler geerntet werden. Mit den derzeit gängigen Maschinen können Erntedurchmesser von bis zu 15 cm bewältigt werden. Durchschnittliche Durchmesser beim Wiederaustrieb können in dieser kurzen Zeitspanne bei beachtlichen 5-10 cm liegen.

Die direkt produzierten Hackschnitzel sind trockener und härter als etwa bei Pappel und Weide, jedoch auch leichter (in Atrotonnen), was einen Verkauf nach Gewicht weniger lukrativ macht.

Bis 20 (max. 25 cm) ist eine Nutzung als Biomassepflanze inkl. Wiederausschlag noch sinnvoll. Hier kommt ganz normale Forsttechnik, auf Kleinflächen auch die manuelle Ernte infrage.Im Wertholzbereich ist man ebenfalls mit ganz normaler Forsttechnik gut gerüstet, im Kleinbereich auch wieder manuell. Die Jahreszeit für eine Ernte ist ebenso wie bei anderen Laubhölzern bevorzugt Dezember bis April, in der Vegetationsruhe.

Wir sind schon zu lange im Geschäft und haben viele Glücksritter auch im Bereich Energiewald, Miscanthus und Sida erlebt, die mit ebenso utopischen Zuwachsannahmen und Kalkulationen hausieren gingen, sodass wir uns hier als seriöser Anbieter nicht beteiligen wollen. Die im Punkt Nutzungsdauer beschriebenen Umtriebszeiten können bei passablen Standorten und guter Pflege aus derzeitiger Sicht erreicht werden. Zu welchem Preis und welchen Bedingungen das Holz bzw. die Biomasse dann in mehr als zehn Jahren verkauft werden kann, das kann zum jetzigen Zeitpunkt zu wenig klar beantwortet werden.

Verwertung Paulowniaholz

Das Erntegut im Biomassebereich wird in aller Regel verheizt. Zu Brennwert gibt es im Internet Quellen, die aber auch nicht immer ganz verlässlich erscheinen. Fakt ist jedoch, dass Paulownia ein sehr geringes spezifisches Gewicht aufweist und deswegen für den Verkauf, der ja in aller Regel in Atro-Tonnen (Absolut trockene Tonne) abgerechnet wird, nicht ideal ist. Verkäufe nach Wärmemenge könnten da vorteilhafter sein. Vielfältigere Erfahrungen mit Stückgut liegen derzeit unseres Wissens nach ebenfalls nicht vor.
Natürlich kann man aus dem Erntegut auch Pellets und Briketts pressen lassen. Aufgrund der doch höheren Anfangsinvestitionen im Vergleich zu klassischen Energiewäldern aus Pappel und Weide erscheint diese Nutzung aber vorerst nicht am lohnenswertesten.
Da die (kalkulierten) Preise im Wertholzbereich höher zu bewerten sind, als im Biomassebereich, sollte man auf geeigneten Standorten aus unserer Sicht als erstes einmal diese Verwertungsform anstreben.
Im Detailverkauf findet man derzeit verleimte Platten aus Paulowniaholz, in verschiedenen Spezialbereichen, etwa in der Ski-Produktion oder im Bereich Surfbretter wird es ebenfalls sehr geschätzt. Das angesprochene sehr geringe Gewicht in Kombination mit einer hohen Zugfestigkeit, Elastizität und Stabilität macht es in diesen Bereichen interessant.
Weiteren Quellen kann man entnehmen, dass Paulownia auch im Möbelbereich, aber auch im Flugzeug(leicht)bau sowie zur Konstruktion von Schiffen und Musikinstrumenten verwendet wird.
Wie leicht oder wie schwer das erntefertige Holz dann an den Mann/an die Frau gebracht werden kann, ist ebenfalls noch ein kleines Fragezeichen. Das größere ist aber jenes der kalkulierten Verkaufspreise von bis zu 900 Euro pro Kubikmeter Paulowniaholz (in 10 Jahren!). Diese erscheinen mehr als theoretisch, eher fantastisch und sollten unserem Erachten nach in keine seriöse Kalkulation Eingang finden.

Paulowniahoz kaufen/verkaufen

Da nun schon seit etwa 2010 Paulownia in Mitteleuropa angebaut wird (im Süden noch länger) kommen nun auch langsam erste Angebot und auch Nachfragen zu Paulownia-Holz auf. Das aktuelle Angebot scheint eher aus Portugal und Spanien zu kommen, aber auch in Ungarn, Kroatien, Rumänien, Bulgarien und auch Griechenland reifen Bestände heran, die nun nach und nach auf den Markt kommen werden.

Eines dieser Angebote eines Deutschen Kollegen (Plantage Spanien) möchten wir hier exemplarisch anführen. Frank Biermann von Palownia24 freut sich auf Ihren Kontakt, wenn Sie Interesse an Kiri-Stämmen haben. Sein aktuelles Angebot finden Sie hier: Paulowniaholz kaufen

Paulowniaholz

Paulownia-Holz

Nutzungsdauer einer Paulownia-Plantage

Bei der Nutzung als Energiewald zur Biomasseerzeugung kann von einer ähnlichen Nutzungsdauer wie etwa bei Pappeln, Weiden und Robinien im Kurzumtrieb ausgegangen werden. Hier sind, je nach Umtriebszeit, 20 – 30 Jahre üblich.

Im Wertholzbereich wird vielerorts von einer 8-10-jährigen Kulturzeit gesprochen. Wir sind eher der Meinung, dass man mit über 10 Jahren, in weniger optimalen Lagen auch mit bis zur 15 Jahren rechnen soll.

Die Zieldurchmesser bewegen sich laut Literatur bei 30-40 cm (bis 50 cm), in der Praxis wird man das aber erst in den nächsten Jahren feststellen können. Nämlich dann, wenn die ersten Paulownia-Kulturen aus Mitteleuropa für die Ernte bereit sind.

Paulownia schlägt ja prinzipiell gut aus dem Stock aus. Wir gehen aber davon aus, dass dies wie bei anderen Bäumen auch, nur im Bereich Biomasse sinnvoll nutzbar ist. Bei Durchmessern über 20-25 cm wird es bereits schwierig, da Krankheiten und Schädlinge eine große, offene Wunde vorfinden und grad in Gebieten mit mehr Niederschlag (z.B. Pilze) ganz leicht eindringen können.

Wie bekomm ich Paulownia wieder weg? Die Bestandsauflösung

Die Stöcke werden nach der Nutzungsdauer mit einer herkömmlichen Forstfräse eingefräst. Da der Baum aber auch starke Wurzelausschläge bildet, die mit der Fräse nicht vollständig zu erreichen sind, ist mit einem Nachtreiben im Folgejahr zu rechnen.

Nachtreibende Triebe können bei einer Stängellänge von 20-40 cm noch gut chemisch bekämpft werden. Um einen entsprechenden Konkurrenzdruck zu erzeugen ist es aber sinnvoll unmittelbar nach der Rodung eine starkzehrende Ackerfrucht, die zudem den Boden gut bedeckt, anzubauen oder auf eine mehrmahdige Dauerwiese auszuweichen. Diese Maßnahmen sollen den Wiederausschlag von im Boden verbliebenen Wurzelstücken so stark eindämmen, dass sie mittelfristig absterben.

Seriöserweise muss angemerkt werden, dass Aufgrund der noch wenigen Praxiserfahrungen mit Paulownia und deren Bestandsauflösungen in Mitteleuropa hier nur Empfehlungen gegeben werden können!

Rechtliches für Paulowniapflanzungen

Da Paulownia (Blauglockenbaum, Kaiserbaum, Kiribaum), wie beschrieben, eine noch relativ junge Gattung in unseren Breiten darstellt, gibt es im rechtlichen Bereich nach wie vor einige offene Fragen. Zum einen befürchtet man im Forstbereich eine unkontrollierte Ausbreitung durch Samen oder Wurzelbrut. In der Landwirtschaft gibt es hingegen Bedenken die Kultur nach der Nutzungsdauer auch wieder los zu werden. Der zweite Punkt wird nachfolgend noch ausführlicher beschrieben. Beim ersten stellt sich die Situation nach derzeitigem Wissensstand folgendermaßen dar:

In Österreich (und dem Vernehmen nach auch in Deutschland) ist der Baum in den verschiedenen Arten und Züchtungen derzeit (Stand 2017) nach wie vor NICHT als anerkannter Forstbaum zugelassen. Die Befürchtungen einer unkontrollierten Aussaat und von Wurzelausschlägen (Wurzelbrut) können für den Gesetzgeber nach wie vor nicht ausgeräumt werden. Auch, dass der Baum sich dann unkontrolliert in den heimischen Wäldern ausbreitet, also invasiv auftritt, kann aus derzeitiger Sicht nicht klar ausgeschlossen werden.

Als Kurzumtriebspflanzung (Österreich: mind. eine Ernte in 30 Jahre Nutzungsdauer, Widmung als Wiese/Acker, Meldung innerhalb von 10 Jahren ab Pflanzung) kann unseres Wissens nach auch ein nicht für den Forst zugelassener Baum gepflanzt werden.

Sicherheitshalber empfehlen wir deshalb vor einer Pflanzung bei der zuständigen Behörde Ihrer Region anzufragen und die rechtlichen Details zu klären!

Der Paulownia-Blauglockenbaum ist aus unserer Sicht eine höchst interessante alternative Kultur zu den bestehenden heimischen Gehölzen, sowohl im Biomasse- als auch im Wertholzbereich. Die mitunter nicht ganz kleinen Herausforderungen, die auf den letzten Seiten beschrieben stehen (Rechtliches, Pflanzenbauliches,…), sind mit dem richtigen Standort, guter Planung und konsequenter Arbeit meist sehr gut in den Griff zu bekommen.

Wir hoffen Ihnen mit den vorangegangenen Anleitungen zur Bestandsetablierung, Erziehung und Ernte wichtige Informationen an die Hand gegeben zu haben und stehen auch für weiterführende Fragen direkt zu Ihrem Paulownia-Pflanzprojekt gerne telefonisch, per Email info@energiepflanzen.com oder hier in Oberhofen am Irrsee, Österreich auch persönlich zur Verfügung!

Unser Paulownia-Video auf Youtube: Paulownia, Blauglockenbaum: Anbau/Aufzucht für Wertholz-Erzeugung (auch Kaiserbaum, Kiribaum)

Paulownia Blauglockenbaum – Fakten und Mythen

Paulownia Blauglockenbaum in Deutschland und Österreich pflanzen – hat das Sinn? Wo kommt der Baum her und wächst er überhaupt bei uns? Was sind die beliebtesten Fakten und Mythen zum Paulownia Blauglockenbaum? Diese und andere Fragen versuchen wir im folgenden Artikel zu klären. Der Blauglockenbaum (botanisch Paulownia) ist derzeit in aller Munde. Auch bei uns laufen die Telefone heiß und quellen die Mails über zum Kiribaum, wie er auch genannt wird. Doch wachsen diese Blauglockenbäume, so wie oft und vor allem im Internet gepriesen, tatsächlich in den Himmel oder müssen wir auch hier die vielfältigen natürlichen Bedingungen in den unterschiedlichen Regionen beachten und uns bei der Aufzucht dieser schnellwüchsigen Blauglockenbäume genau drauf einstellen? Doch alles der Reihe nach…

Blauglockenbaum/Paulownia: Geschichte und Verwendung

Der ursprünglich aus Ost- bzw. Südostasien stammende, schnellwüchsige Blauglockenbaum fand in den letzten Jahren über Südeuropa auch den Weg nach Deutschland und Österreich. Mit der Verwendung als Parkbaum, für größere Gärten und auch öffentliches Grün (z.B. Linz, Österreich, an der Promenade) wurde Paulownia in kleinen Stückzahlen auch schon vor Jahrzehnten gepflanzt. Beliebt wegen der wunderschönen, blauen Blütentrauben, die dem Blauglockenbaum den Namen gaben und dem nicht überbordenden Wuchs (ca. 12-15 Meter).

Verbreitete Arten im Park- und Großgärtenbereich sind hier:

Paulownia tomentosa
• Paulownia elongata
• Palownia fortunei
• und Zierforme bzw. Züchtungen dieser Arten

Paulownia in Deutschland und Österreich als Plantagenbaum – ist das überhaupt möglich?

Zu einer Renaissance des Blauglockenbaums in Deutschland und Österreich kam es nun in den letzten fünf bis zehn Jahren, aber weniger wegen seines hohen Zierwertes, sondern vor allem wegen seines gefragten Holzes. Plantagenholz hat ja an sich nicht den besten Ruf und ist in Mitteleuropa aus verschiedenen Gründen auch kaum verbreitet. Von Südeuropa aus „wanderten“ Paulownia-Pflanzungen aber in den letzten Jahrzehnen auch zu uns ein und scheinen hier auch an Ihre natürliche Grenzen zu stoßen. Die Hauptsorte ist hier sicherlich Paulownia Shandong. Klassische Plantagen, wenn auch meistens nicht so bezeichnet, wurden hierzulande eher mit Pappeln, Weiden und Robinien in sogenannten Energiewäldern bzw. im Kurzumtrieb (KUP) ausgepflanzt. Eine um vieles großere Monokultur stellt aber etwa die Fichte dar, die nach wie vor in rauen Mengen gepflanzt wird, ungeachtet von Höhenlage und Klimaerwärmung. Aber das nur nebenbei.

Paulownia in Europa

Die erwähnte „Wanderbewegung“ führte über Griechenland, der Türkei nach Bulgarien, Rumänien. Parallel dazu wurden die ersten größeren Pflanzungen auch in den südwestlichen, mediterran geprägten Europäischen Ländern realisiert. Paulownia-Pflanzungen in Portugal, Spanien, Italien sind hier in erster Linie zu nennen.

Zu den ersten Paulownia-Pflanzungen in Deutschland zählt dem Vernehmen nach eine Pflanzung am Bodensee in Baden Württemberg. Auch unsere erste Lieferung mit Blauglockenbäumen (Paulownia tomentosa) ging ins Schwäbische, bereits im Jahr 2009. Zu dieser Zeit interessierten sich noch kaum Kunden für den schnellwüchsigen Baum und erste Herausforderungen (vor allem Jugendfrost) tauchten auf. Erste bekannte Pflanzungen mit dem Kiribaum Österreichs findet man in den milden Klimaten des Burgendlands. Diese Anlagen bestehen heute noch und haben sich inzwischen zu ansprechenden Paulownia-Plantagen entwickelt.

Paulownia in Deutschland und Österreich – funktioniert das überhaupt?

Die eindeutige Antwort aus unserer Sicht darauf lautet JEIN! Man könnte auch sagen „kommt darauf an“. Damit sind wir auch schon bei den „Fakten und Mythen“ um die Paulownia/den Blauglockenbaum.
Dass Bäume, egal welcher Art, nicht in den Himmel wachsen, sollte ja allgemein bekannt sein. Komischerweise meinen manche „Experten“, dass das eigenartigerweise gerade für den Paulwonia-Baum nicht gilt…

Unglaubliche Fakten zum Paulownia-Blauglockenbaum

• Paulownia wächst auch in mittleren Höhen (wir liegen auf knapp 600 Meter Seehöhe) wahnsinnig stark und vor allem so dick im Durchmesser, wie kaum ein anderer Baum
• Paulownia bildet in der Jugendphase Blätter mit 50-70 cm Durchmesser
• Ein zweijähriger Blauglockenbaum bildet in drei Monaten nach komplettem Rückschnitt des Stammes und der Wurzel bis zu ein Meter lange Wurzeln und einen bis zu drei Meter langen Stamm
• Paulownia kann im Großtopf (50-80 cm Durchmesser) bereits nach drei Jahren Blüten ansetzen, ausgepflanzt etwa ab dem siebten Jahr. Vor allem wenn nicht so sehr auf die Stammbildung geachtet wird und der Baum sich früh verzweigen kann (im Wertholzbereich nicht erwünscht!)
• Ein dreijähriger Paulownia-Wurzelstock kann nach komplettem Rückschnitt des oberirdischen Teils drei bis fünf Meter in nur einem Sommer austreiben und 6-10 cm Stammdurchmesser erreichen!
• Paulownia-Jungpflanzen sind im Vergleich zu anderen Forst- und Plantatenbäumen relativ teuer und bedürfen besonderer Pflege, wenn damit Wertholz produziert werden soll.
• Die Blauglockenbaum-Jungpflanze ist als Energieholz oder Kurzumtriebs-Holz tendenziell zu teuer und nicht konkurrenzfähig mit Pappeln, Weiden und Robinien, die sonst in Deutschland und Österreich zu diesem Zweck gepflanzt werden.

Unglaubliche Mythen zum Paulownia-Blauglockenbaum

• Man pflanzt Paulownia-Jungpflanzen im Klein- oder Presstopf (6-10 cm Durchmesser) oder gar als Wurzelschnittling und kann nach drei Jahren 0,3 m³ Energie- oder Wertholz vom Blauglockenbaum pro Blauglockenbaum ernten.
• Paulownia als Jungpflanze in den Wald oder auf das Feld gepflanzt benötigt kaum Pflege und wächst quasi von selbst bis zu 12 Meter auf. Vermutlich der größte Mythus zum Paulownia-Blauglockenbaum
• Der Paulowniabaum friert nur in kühlen Lagen oder Höhenlagen zurück.
• Kiribäume haben derzeit keine natürlichen Schädlinge und Krankheiten in Deutschland und Österreich
• Nach nur wenigen Jahren Kulturzeit – die Angaben schwanken je nach (weniger seriöser) Quelle von 3 bis 10 Jahren – kann man hochwertiges und auch –preisiges Blauglockenbaum-Edelholz ernten und teuer verkaufen (man redet von 600 €/m³).
• Diversen Kalkulationen zufolge wird man in der angeführten Zeit verhältnismäßig schnell reich.
• Diese Liste ist sicherlich nicht vollständig und die Phantasie mancher „Experten“ ist hier scheinbar nicht enden wollend.

Fazit zum Paulownia Blauglockenbaum in Deutschland und Österreich

Uns ist es vielleicht ähnlich gegangen wie manchem Kunden bzw. Interessenten: 2009 haben wir die ersten Kiribäume gekauft, waren aber aufgrund der starken Frostschäden im ersten Jahr erstmal frustiert. Nach etwa zwei Jahren Pause ließ uns der Baum aber nicht los und wir starteten neue Versuche. Mit Pflanzgut aus Griechenland, Bulgarien und Rumänien. Sehr teuer und qualitätiv zumindest sehr „unterschiedlich“. Dann versuchten wir in Deutschland zuzukaufen bei den ersten Anbietern dort – leider auch Fehlanzeige. Die bestellten Pflanzen wurden nie geliefert. Seit ein paar Jahren haben wir aber nun verlässliche Baumschulen, entsprechendes Know-how und glücklicherweise auch fallende Pflanzenpreise.

Mit einem Ahorn oder einer Fichte wird der Blauglockenbaum nie zu vergleichen sein. Der Preis ist höher, aber vor allem auch der Pflegeaufwand. Einmal pflanzen und irgendwann ernten ist einfach nicht bei diesem Baum. Mit dem aufgebauten Know-How und einer offenen-ehrlichen Kommunikation dem Kunden gegenüber – Vor- UND Nachteile „getrauen“ wir uns nun aber schon seit ein paar Jahren den Blauglockenbaum zu verkaufen und machen insgesamt recht positive Erfahrungen.

Unsere Empfehlung: Probieren Sie den Blauglockenbaum vorerst in kleinen bis mittleren Stückzahlen (z.B. 20-100 Stk) auf geeigneten Teilflächen aus. Lernen Sie mit dem Baum umzugehen und schauen Sie, wie er mit dem Standort, Unkraut und Frost im Winter in Ihrer Lage zurrechtkommt. Verlaufen die Tests vielversprechend, dann freuen wir uns natürlich auch, wenn Sie wieder auf uns zurückkommen!

Reinhard Sperr, im Mai 2017, bearbeitet im Dezember 2019

Martin F., Deutschland, September 2019

5***** Insbesondere der Energieblog auf der Internetseite ist sehr informativ und ausführlich und der persönliche Kontakt hat mir gut gefallen. Danke.


Richard G., Oberösterreich, Österreich, Juli 2019

Hallo, ich habe dieses Frühjahr 15 Stecklinge Paulownia von euch bekommen.Sie wachse alle sehr gut! – DANKE für die Ware!


Barbara K., April 2018

Die schnellste Lieferung, die ich je erlebt habe - inklusive umfassender Betratung bezüglich der Pflanzenpflege. Vorbildliches Kundenservice!!! Gerne wieder - Vielen Dank! Werde dann von der Entwicklung meines neuen Blauglockenbaumes berichten. LG Barbara


Sabine W., Juli 2018

Sehr nettes Personal, Lieferung super, Bäume “Paulowina” gedeihen super. Denen kann man wirklich beim Wachsen zusehen. Einmalig!!!!


Claudia P. Niederösterreich, Österreich, September 2018

Bei mir im Garten wuchs ein Baum, bei dem wir nicht wussten worum es sich handelte. Nach Recherchen ergab sich dass es sich um einen Blauglockenbaum handeln könnte. Da ich mir da sicher sein wollte und auch noch mehrere Fragen hatte wendete ich mich an Energiepflanzen - Reinhard Sperr. Herr Sperr hat mich geduldig, nett, kompetent und völlig uneigennützig beraten.

Vielen Dank dafür noch einmal!


Jens B., Süddeutschland, Österreich, 2018

Hallo Herr Sperr,
vielen Dank für die super tolle und unproblematische Abwicklung meiner 3 Lieferungen seit Ende 2016. Die bestellten Paulownia und die erhaltenen Pappel-Stecklinge (alles Kleinmengen zum Test) sind in sehr guter Qualität eingetroffen. Bei den Paulownia gab es keinen Ausfall, eine (2016 gepflanzt) hat es dieses Jahr sogar geschafft nach dem kompletten Rückschnitt auf 3,7m zu wachsen und stand Majestätisch auf der Baumwiese. Die restlichen Paulownia sind ebenfalls sehr gut gewachsen, jedoch bedurfte es bei dem trockenen Sommer vielen Bewässerungsaktionen. Die Bäume stehen super toll da und wurden von vielen Personen die vorbei kamen bestaunt. Es fällt jetzt schwer, die lange Winterzeit jetzt abzuwarten, bis man das weitere Wachstum verfolgen darf. Es macht Freude diesen Bäumen beim Wachsen zuzusehen.
Bei den Pappel-Steckhölzern habe ich nicht so viel Glück gehabt, zum einen die enorme Hitze und Trockenheit bei uns. Habe jeden Tag gegossen, doch bei 35 – 40°C tagsüber war dies für die Hölzer für die Wurzelbildung zu warm. Von der Pannonia habe ich 3 Stück durchgebracht, wobei diese sich mit dem Standort nicht oder nur schwer anfreunden konnten. Bei den Max 4 Stecklingen überstanden 8 Stück, die für das erste Jahr auch gut gewachsen sind. Auf das Weitere Wachstum bei diesen bin ich im nächsten Jahr ebenfalls sehr gespannt.
Vielen Dank für die gute Qualität und erhaltenen Informationen.
Jens B.


Albert K., Burgenland, Österreich, 18.10.2018

Tolle Pflanzen!
Tolle Informationen per Telefon, Lieferung war wie ausgemacht, Qualität der Pflanzen und Verpackung war top (mir ist zwar eine Pflenze eingegangen, vermutlich aber mangels Wasser…). Ansonsten eine tolle Erfahrung!


Juli W., Niederösterreich, Österreich, Oktober 2018

Super Beratung! Wir haben endlich die passenden Pflanzen gefunden, welche mittlerweile sehr gut angewachsen sind! Vielen Dank für die Mühe!


Gerhard H., Oberösterreich, Österreich, August 2017

Paulownia in Mühlviertler HöhenlageSehr geehrter Herr Reinhard Sperr,
vorweg zur positiven Überraschung: die beiden Paulownia Shandong Planzen haben sich trotz Startschwierigkeiten im Frühling (2x Wintereinbruch, bei dem die frischen Triebe abgestorben sind) bisher prächtig entwickelt und haben nun schon eine Größe von gut einem Meter erreicht. Hoffe, dass sich dieses Wachstum auch nach dem nächsten Winter so fortsetzt!
Die Befürchtung von Fraßschädlingen hat sich bis jetzt nicht bewahrheitet (weder Schnecken, Hasen, Rehe,…).

Nicht ganz so frohwüchsig sind die Paulownia Tomentosa Stecklinge; diese haben bisher eine Höhe zwischen 10 und 30 cm erreicht und scheinen teilweise etwas zu kümmern.
Freundliche Grüße Gerhard H.


Eva K., Baden Württemberg, Deutschland, August 2017

Paulownia-BäumchenHallo Herr Sperr,
ich bin mit meiner Paulownia sehr zufrieden. Der Baum ist sehr gut angewachsen und gedeiht prächtig. Sowohl Hund als auch Katze nutzen ihn bereits als Schattenspender.

Allerdings plane ich für kommenden Herbst oder Frühjahr eine Umpflanzung an eine andere Stelle. Wie gehe ich da am besten vor bzw. was muss ich beachten?

Anbei ein relativ aktuelles Foto. Viele Grüße Eva K.


Norbert A., Oberösterreich, Österreich, Juli 2017

Grüß Gott Herr Sperr
unsere Blauglockenbäume sind bis auf 3 od. 4 Pflanzen gut angewachsen und ca. 1 m hoch. Da es so extrem trocken war, haben wir einige Male gut gewässert. soweit bin ich zufrieden damit und hoffe weiterhin auf gutes Gedeien.
mit freundl. Grüßen
Norbert A.


Stefan B., Bayern, Deutschland, 2017

Hab die Paulownia gekauft und sie wächst was sie kann. Man kann ihr beim wachsen zusehen 😉


Josef K., Burgenland, Österreich, 21. Juli 2017

Die Pflanzen sind alle wohlbehalten angekommen, durch den Versand, keine Schäden. 5 Tage später bei der Pflanzung war es sehr heiß (Plagerei-Arbeit). Alle gut verpflanzt, keine Schäden verursacht durch unsachgemäße Handhabung. Einen Tag später hat es einen schönen Regen gegeben, hat super gepasst.
Nach 2 Wochen die Paulownias besucht- es waren alle in einem sehr guten Zustand, leider sind sie noch nicht 2 Meter groß gewachsen, aber das wird schon noch…

Sehr zufrieden, vielen Dank für die gute Ware.
Josef K.


Martin R., Niederösterreich, Österreich, Juli 2017

Paulownia-AustriebHallo Reinhard!
Meine Paulownia wachsen voll super 😉 sind alle schön ausgetrieben, habe Sie auf einer Wiese gepflanzt.ca. 40-50 cm Tief ausgegraben und danach mit einer Erde aus dem Wald und der anderen Erde vom Ausgraben vermischt und dann die Paulownia gesetzt und gleich gegossen. Die kleinsten sind bei ca. 30-40 cm, der größte ist bereits 150 cm groß 😉 (im durchschnitt wachsen die größeren jetzt 3 cm pro Tag ;)) habe sie während der Trockenzeit jeden 2. Tag gegossen, sonst wären sie vermutlich eingegangen.

Mit sonnigen Grüßen, Martin R.


Ulrich W., 2017

Habe 10 Stk. Paulownia Shandong bestellt, bekommen habe ich nur 9 Stk, obwohl 10 Stk. verrechnet wurden. Alle 9Stk. sind schon 30cm groß. Bin mit der Bestellung und Lieferung zufrieden.


Alexander O., Kärnten, Österreich, 28.07. 2017

Alles Bestens!
Top Qualität! Perfekte Beratung! Schneller Versand
Nächstes Jahr gerne wieder


Kiribaum wurde bodeneben zurückgeschnitten, treibt dann kräftig durchKarl S., Steiermark, Österreich, Juli 2017

Hallo Herr Sperr! Die Pflanzen sind alle gut bei uns angekommen und auch sehr gut angewachsen. Ich wollte nur noch wissen, ob sich diese sorte in der umgebung vermehrt, habe sie nämlich in der Nähe eines Waldes gepflanzt.

mfg Karl S.


M. K.-L., Rheinland-Pfalz, Deutschland im Mai 2017

3-jähriger WurzelstockHallo,
also ich bin sehr zufrieden. Ich habe den größten der 3 Triebe stehenlassen. Die Wurzel wurde am 22.05.17 eingepflanzt. Höhe im Moment ca. 125cm und einen Durchmesser von 9cm. Ich bin mal gespannt ob der im Winter total zurückfriert.
L-G-
M.K.-L.


Stefan B., Bayern, Deutschland, 2017

Hab die Paulownia gekauft und sie wächst was sie kann. Man kann ihr beim wachsen zusehen 😉


H. B., Tirol, Österreich, November 2016

Ihre empfehlung war goldrichtig die wurzelstöcke ideal verpackt und prompt geliefert Habe alle in griechenland gepflanzt-alle sind bereits 50 cm hoch danke für die so gesunden und trotz rel schlechtem boden so wüchsigen pflanzen h. b.

(gepflanzt in Lefkas, Griechenland)


Roland W., Niederösterreich, Österreich, November 2016

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