Paulownia

Paulownia, Blauglockenbaum, Kiribaum oder Kaiserbaum

Der Blauglockenbaum auch als Paulownia, Kaiserbaum und Kiribaum etablierte sich im letzten Jahrhundert vorerst in StĂ€dten und Parks und ist vor allem an seinen schönen, lila BlĂŒtentrauben erkennbar. Der Blauglockenbaum setzt sich nun auch langsam auf Europas landwirtschaftlichen NutzflĂ€chen, als Wert-u. Energieholz, durch. Dabei sind schlechte FrosthĂ€rte in der Jugend, hoher Pflegeaufwand und das verhĂ€ltnismĂ€ssig teure Pflanzgut die hervorstechendsten Unsicherheiten. Dem gegenĂŒber stehen extreme ZuwĂ€chse und hervorragendes Wertholz mit vielfĂ€ltigen Verwertungsmöglichkeiten. Und das alles, wenn’s passt, in nur 10-15 Jahren! Glauben Sie nicht? Dann lesen Sie unten weiter! 🙂

FĂŒr den Paulownien gibt es einige Synonyme, hier einige der gelĂ€ufigsten:

  • Blauglockenbaum, Blauglocke
  • Kiri, Kiribaum
  • Kaiserbaum

Verbreitete botanische Arten von Paulownia:

Was ist Paulownia?

  • Bei uns ist Paulownia hĂ€ufiger unter den Namen Blauglockenbaum, Kiribaum oder Kaiserbaum bekannt
  • UrsprĂŒnglich aus SĂŒdost-Asien stammender Baum, der aufgrund seiner attraktiven blau/violetten BlĂŒtentrauben schon seit Jahrzehnten in Garten- und Parkanlagen gepflanzt wird
  • Inzwischen findet man den beliebten Kiribaum hĂ€ufiger im SĂŒden Europas zunehmend aber auch in Mitteleuropa Deutschland und Österreich
  • Die Art Paulownia tomentosa wird hĂ€ufig als Zierbaum gepflanzt und ist ein hervorragender Schattenspender in grĂ¶ĂŸeren GĂ€rten
    Als Wertholz und zur Energiegewinnung eignet sich die Sorte Paulownia shandong besser. Seltener wird Paulownia-Holz auch zur Energiegewinnung verwendet
  • Besonders schnelles Jugendwachstum und gute Holzeigenschaften machen den Baum hauptsĂ€chlich als Wertholz interessant
    • Das Holz ist leicht, formbar und dennoch stabil
    • Aufgrund der guten Klangeigenschaften ideal fĂŒr den Instrumentebau
    • Trotz des schnellen Wachstums hat das Schnittholz eine ansprechende Maserung
    • Schwer entflammbar!

Anbau Blauglockenbaum

  • Am hĂ€ufigsten wird im FrĂŒhjahr, sobald der Boden aufgetaut ist, gepflanzt. Wir empfehlen, zumindest einmal ĂŒberwinterte Kiribaum-Setzlingen. Ab Juni/Juli können auch frisch vermehrte Jungpflanzen gesetzt werden
  • Die Pflanzung der Paulownien erfolgt zum ĂŒberwiegenden Teil mit Topfpflanzen als 6×6 Pressballen, 9 cm und 20 cm Topfpflanzen, aber am Unkompliziertesten ist das Pflanzen von mehrjĂ€hrigen Wurzelstöcken und kleinen BĂ€umen
  • Je nach Region u. Trockenheit kann, besonders in der Anwuchsphase eine BewĂ€sserung sinnvoll sein
  • FĂŒr Wertholzpflanzung, 3 x 3 bis 4 x 4 m Pflanzabstand, bzw. 650 bis 1.100 BĂ€ume auf einem Hektar. FĂŒr Pflanzungen zur Biomasseerzeugung (Hackgut und Scheitholz), Einzelreihen, in der Reihe 0,5-1 Meter, Fahrgasse 2–3 Meter

Boden und Klima fĂŒr KiribĂ€ume

  • BlauglockenbĂ€ume bevorzugen mildes, wĂ€rmeres Klima. Sonnige und geschĂŒtzte Lagen auf niedriger Seehöhe sind ideal. Achtung! KĂ€ltestaulagen möglichst vermeiden!
  • Geringer Wasserbedarf. Der Baum ist Tiefwurzler, je tiefer die Wurzeln umso geringer der Wasserbedarf. Keine nassen Standorte
  • Frostresistent, erfahrungsgemĂ€ss bis ca. -15°C – 20°C. (lt. Literatur tiefer).
  • Die Spitzen junger Paulownien, bis zu mind. 3 Jahren, sind sehr frostgefĂ€hrdet

Anwuchspflege/Pflanzenschutz der BlauglockenbÀume

  • UnkrautbekĂ€mpfung ist fĂŒr einjĂ€hrige Jungpflanzen sehr wichtig!
    Da die KaiserbĂ€ume bei der Pflanzung meist sehr klein sind und eher spĂ€t (Mai?) antreiben, muss das Überwuchern mit Unkraut unbedingt vermieden werden! Die BaumpflĂ€nzchen am Stamm und ca 40 cm im Radius frei von Unkraut halten, eventuell kann man auch Mulchen. Die Gassen bei Plantagenpflanzung können zur Unkrautvermeidung auch gemulcht werden
  • EinjĂ€hrige KiribĂ€ume im zweiten Jahr (April) bodeneben abschneiden und neu austreiben lassen. Der Neuaustrieb bewirkt einen stĂ€rkeren, geraderen Stamm.
  • SchĂ€dlinge u. Krankheiten sind bislang kaum bekannt, WĂŒhlmausverbiss kommt vereinzelt vor; in sehr strengen Wintern kann es vorkommen, dass Hasen Paulownien anknabbern, das trifft aber nur auf besonders junge BĂ€umchen zu

DĂŒngung Blauglockenbaum

  • Kompostgaben sind nur auf schwachen oder stark verdichteten Böden nötig
  • Aufgrund des ohnehin starken Wachstums wenig oder keine StickstoffdĂŒngung, wenn, dann zeitig im Jahr
  • Kalium (Kali-DĂŒnger) im Sommer kann FrosthĂ€rte positiv beeinflussen

Ernte von Paulownia Holz

  • Erntezeit, wie bei allen Laubhölzern zwischen Dezember und April
  • Zieldurchmesser bei Wertholz 30–40 cm, bei Biomasse 8 bis max. 25 cm
  • Wertholzernte mit normaler Forsttechnik. Die Ernte von Biomasse-Hackgut ist bis zu einem Durchmesser von 15 cm mit einem GehölzmĂ€hhĂ€cksler möglich

ErtrÀge von Paulownia

  • Aufgrund der noch kurzen Kulturzeit in Mitteleuropa sind derzeit noch keine zuverlĂ€ssigen Angaben möglich
  • Zielvorstellungen bei
    Wertholz: 10–15 Jahre (Wiederaustrieb noch mit Fragezeichen)
    Energieholz: etwa 2–6 Jahre, geplante Nutzung ca. 20–25 (30) Jahre. Im Gegensatz zu anderen Energiehölzern ist das Erntegut trockener und hĂ€rter, das Gewicht aber deutlich geringer

Bestandsauflösung von Blauglocken-Pflanzungen

  • Am Ende der geplanten Nutzungsdauer mit ForstfrĂ€se frĂ€sen
  • Da mit Nachtrieben zu rechnen ist, nach Rodung eine stark zehrende Ackerfrucht pflanzen oder als DauergrĂŒnland verwenden. Nachtriebe oder SĂ€mlinge gegebenenfalls chemisch bekĂ€mpfen

Verwendung von Paulowniaholz

  • Der Kaiserbaum als Wertholz

    • SportgerĂ€te aus Blauglockenbaumholz bei denen sowohl StabilitĂ€t als auch geringes Gewicht von Vorteil sind zum Beispiel: Snowbords, Ski, Paddelbords und Ă€hnliches
    • Möbelherstellung u. Modellbau aus Kiribaumholz bieten (Schiffe, Flugzeuge, etc.) eine schlechte Entflammbarkeit, sind biegsam, und weisen einen stabile, attraktive Maserung vor
    • Musikinstrumente haben dank des Paulownia-Holzes eine sehr gute Klangeigenschaften. Dazu sind sie sehr leicht und biegsam.
  • Der Blauglockenbaum als Biomasse/Energieholz

    • Als Scheitholz oder Hackschnitzel zur WĂ€rmegewinnung.

Rechtliches (Österreich) fĂŒr Paulownia-Anbau

  • Aktuell (2018)  sind Paulownien noch nicht als Forstbaum zugelassen
    BefĂŒrchtungen einer unkontrollierten Aussaat oder Verbreitung durch WurzelausschlĂ€ge konnten bis jetzt noch nicht restlos geklĂ€rt bzw. ausgeschlossen werden.
  • Als Kurzumtriebsplantage (KUP) auch ohne Forstzulassung möglich.
  • Vor Pflanzung unbedingt RĂŒcksprache mit den lokalen Behörden halten!

Viele Namen fĂŒr ein und denselben Baum: Kaiserbaum, Kiribaum, Blauglockenbaum – botanisch Paulownia steht mit mehreren Arten und Sorten fĂŒr besonders schnellwĂŒchsig, wĂ€rmeliebend und sehr schön blĂŒhend. Sowohl im Gartenbereich, aber zunehmend auch im Forst- und Ackerbau trifft man immer öfter auf diese bemerkenswerte Gattung, die wir Ihnen nachfolgend etwas nĂ€herbringen möchten.

Der ursprĂŒnglich aus Ost- bzw. SĂŒdostasien stammende, schnellwĂŒchsige Blauglockenbaum fand in den letzten Jahren ĂŒber SĂŒdeuropa auch den Weg nach Deutschland und Österreich. Mit der Verwendung als Parkbaum, fĂŒr grĂ¶ĂŸere GĂ€rten und öffentliches GrĂŒn (z.B. Linz, Österreich, an der Promenade) wurde Paulownia in kleinen StĂŒckzahlen auch schon vor vielen Jahrzehnten gepflanzt und war, wegen seiner wunderschönen blau-violetten BlĂŒtentrauben, die ihm ĂŒbrigens auch seinen Namen geben, und dem nicht ĂŒberbordenden Wuchs von zirka 12-15 Meter, sehr beliebt.

Verbreitete Arten im Park- und GroßgĂ€rtenbereich sind:

Der Kaiserbaum weist ein besonders schnelles Jugendwachstum auf, was sich gleichermaßen als Vor- wie als Nachteil erweist. Der schnelle Zuwachs macht ihn einerseits als Biomassepflanze interessant (hohe Trockenmasse-Leistung), noch mehr aber als Wertholz-Baum. Damit man aber gutes, verkaufsfĂ€higes Wertholz ernten kann, sind eine Reihe von Punkten zu beachten.

FĂŒr die Nutzung als Biomassepflanze (z.B. Hackgut oder StĂŒckgut) erntet man die BĂ€ume schon innerhalb der ersten 2-5 Jahre erstmals und sogar einjĂ€hrige Austriebe könnten dafĂŒr interessant sein. Bei einem Erntedurchmessern bis zu 20 cm treibt der Baum sehr gut wieder aus dem Stock nach.
FĂŒr Ihre Wahl den Blauglockenbaum zur Wertholgewinnung zu pflanzen gibt es aus heutiger Sicht (2019) in Österreich, Deutschland und vergleichbaren anderen LĂ€ndern noch zu wenig Erfahrungwerte um in ausreichender Weise sagen zu können, wie lange die BĂ€ume bis zur Ernte stehen sollten. Derzeit geht man von einem Wertholz-Umtrieb in der Dauer  von 8 – 12 Jahren aus. Persönlich wĂŒrde ich die Phase auf bis zu 15 Jahre ausdehnen, um auch mal einen RĂŒckschlag, etwa durch Frost, mit einzukalkulieren. Auch was die Zieldurchmesser betrifft kann man derzeit nur auf Erfahrungen aus SĂŒd- und Osteuropa zurĂŒckgreifen, wo von 30 – 40 cm oder gar 50 cm, nach dieser Zeit gesprochen wird. Ein Wiederausschlag erscheint bei diesen Durchmessern ebenfalls zweifelhaft.

Die Ernte findet, wie bei anderen Laubgehölzen auch, in der Vegetationsruhe im Winter statt.

Boden und Klima fĂŒr den Kiribaum

Da der Blauglockenbaum ĂŒber China und SĂŒdeuropa hier nach Mitteleuropa gekommen ist, kann man allein daraus schon schließen, dass er sehr wĂ€rmeliebend ist. Mildes Klima, wo zum Beispiel Wein oder anspruchsvolle Obstsorten angebaut werden können, sind auch fĂŒr Paulownia sehr gut geeignet. Auch mit den in diesen Gebieten relativ geringen Niederschlagsmengen kommt der Kaiserbaum gut zurecht. Da diese klimatisch bevorzugten Gebiete in Mitteleuropa aber nicht sehr zahlreich vorhanden sind, probieren immer mehr Menschen Blauglockenbaum-Pflanzungen auch abseits dieser Gunstlagen aus.
Hier erscheinen sonnige, gerne auch trockene und magere, geschĂŒtzte Lagen sinnvoll. Im Wald, wofĂŒr es aktuell (2017) noch keine forstliche Genehmigung in Österreich gibt (!), braucht er ausreichend Licht und genug Platz, um sich zu etablieren.
Paulownia vertrĂ€gt sowohl leichte Sandböden wie auch schwerere Böden. Um das Anwachsen zu erleichtern kann mit Kompost oder anderen organischen DĂŒngern etwas nachgeholfen werden. Riesige Pflanzlöcher mit großen Erdbohrern, wie man sie aus SĂŒdeuropa kennt, sind meines Erachtens nicht von Nöten.

Vermieden werden sollten Lagen mit stauender NĂ€sse, stĂ€rker Beschattung oder sehr windanfĂ€llig FlĂ€chen. Im großen und ganzen kann man davon ausgehen,  je niedriger die Seehöhe umso unproblematischer. In höheren Lagen kommt die Gefahr von schwerem Herbstschnee und BrĂŒchen oder SpĂ€tfrostschĂ€den hinzu.
Da die BÀume meist ab ca. Ende April auszutreiben beginnen sind generell Lagen mit SpÀtfrost schwierig, denn gerade junge BÀume, also in den ersten 3-5 Jahren, sind sehr frostgefÀhrdet.
Die Temperaturangaben zur FrostbestĂ€ndigkeit der einzelnen Sorten sind sehr unterschiedlich. In manchen Quellen wird von bis zu minus 30°C ausgegangen. Unseren bisherigen Erfahrung nach liegt diese Grenze in der Praxis wohl eher bei – 15 bis – 20°C, ohne dabei große FrostschĂ€den in Kauf nehmen zu mĂŒssen.

Feldvorbereitung fĂŒr Paulowniapflanzung

Paulownia kann sowohl am Acker als auch in der Wiese gepflanzt werden. Zur Vorbereitung wird wie im Ackerbau, im Herbst umgebrochen und vor einer FrĂŒhlingspflanzung, mit möglichst ĂŒberwinterten Pflanzen, die FlĂ€che nochmal fein hergerichtet. Bei Sommerpflanzungen, auch mit Jungpflanzen möglich, kann das Umbrechen auf das zeitige FrĂŒhjahr verlegt werden.
FĂŒr Pflanzungen in der Wiese oder auf Brachen sind StreifenfrĂ€sungen möglich. Je nach Gasse (in der Regel 3-4 Meter) frĂ€ĂŸt man dazu einen ca. 0,5 Meter breiten Streifen und pflanzt die BĂ€ume zur Wertholgewinnung in AbstĂ€nden von 3-4 Metern.
Eine Mulchung von 50 – 75 cm Radius um die Pflanze kann das aufkommende Unkraut etwas eindĂ€mmen und dem Baum zu einem schnelleren Anwachsen verhelfen. Auch Baumscheiben aus Pappe oder Kokosfasern sind dazu gut geeignet.
Forstpflanzungen sind in rechtlicher Hinsicht unbedingt zu prĂŒfen!

DĂŒngung von BlauglockenbĂ€umen

In verschiedenen (Internet-)Berichten ist fast gleichlautend von einer Pflanzung mit einem großen Erdbohrer und einer Aufbesserung der Erde mit Kompost oder Mist, zu lesen. Unserer Vermutung nach verbreitet sich hier viel durch Abschreiben von Informationen. Die tiefgrĂŒndige Lockerung ist in Mitteleuropa höchstens auf stark verdichteten Böden nötig und Bodenverbesserung durch AufdĂŒngen sollte, wie schon beschrieben, höchstens sehr sparsam erfolgen.
DĂŒngungen im Laufe der Kultur sind derzeit noch zu wenig in der Praxis erforscht, sodass wir diese nicht explizit empfehlen können. Sollten Sie dgl fĂŒr Ihren Boden fĂŒr nötig erachten, empfehlen wir wegen der bodenverbessernden Wirkung organische DĂŒnger oder Mist/Dung von Tieren zu verwenden.

Paulownia Pflanzmaterial

Wie schon in den Vorkapiteln beschrieben, gibt es eine Reihe an unterschiedlichen Möglichkeiten diesen Baum zu pflanzen. Ein- bis zweijĂ€hrige, wurzelnackte BĂ€ume, Jungpflanzen in 6-10 cm-Töpfen, ĂŒberwinterte BĂ€umchen im kleinen Topf oder schon zweijĂ€hrige in 2-3-Litertöpfen sind ĂŒblich. Theoretisch können auch Wurzelstecklinge gepflanzt werden, jedoch können wir das direkt am Acker nicht empfehlen. Zudem ist die Quelle des Pflanzgutes (Sortenechtheit, Frische) manches Mal nur schwer nachvollziehbar.
Wir haben hier auch schon unser Lehrgeld bezahlt 

Unsere derzeitigen Hauptsorten sind aus GrĂŒnden der Frostsicherheit die Sorten “Shandong” sowie die ursprĂŒngliche Art “Paulownia tomentosa”. “Shandong” ist eine klassische Wertholzsorte, die schnelles Wachstum, gerade StĂ€mme mit einer passablen FrosthĂ€rte kombiniert. “Paulownia tomentosa” ist der Tendenz nach etwas schwĂ€cher im Wuchs, vielleicht eine Spur weniger gerade wachsend, aber ebenso gut frosthart und generell recht widerstandsfĂ€hig.
Bei den Pflanzen ist ebenso auf die (sichere) Herkunft zu achten, damit diese Investition auch eine sinnvolle darstellt. Es tummeln sich aktuell relativ viele Anbieter auf dem noch jungen Markt, die sehr unterschiedliche QualitĂ€ten anbieten. Auch das Hintergrundwissen und die Erfahrungen sind aus unserer Sicht wichtige Kaufkriterien fĂŒr einen vertrauensvollen Einkauf.

Pflanzung des Kiribaums

Da die Topfpflanzung bzw. die Pflanzung mit wurzelnackten Pflanzen in der derzeitigen Praxis ĂŒberwiegt, gehen wir im folgendem nur auf diese Variante nĂ€her ein. Wenn Sie die Pflanzung von Wurzeln ausprobieren möchten, dann empfehlen wir Ihnen eher die Pflanzung von kleinen TestflĂ€chen im Garten oder Pflanztöpfen.

FrĂŒhjahrspflanzungen können ab ca. Ende MĂ€rz, sobald der Boden offen ist, mit zumindest einmal ĂŒberwintertem Pflanzgut erfolgen. Dabei geht man vor wie in Punkt „Feldvorbereitung“ beschrieben. Ab Juni, aber auch Juli können dann frisch vermehrte Jungpflanzen gesetzt werden. Ab September bis ca. Ende November gibt es dann wieder die Möglichkeit zu Herbstpflanzungen. Aktuell spielen diese noch keine sehr große Rolle.

Die Pflanzung selbst ist recht einfach: Auf gepflĂŒgten FlĂ€chen einfach mit einer Waldhaue (Waldhacke, Wiedehopfhaue) oder Spaten ein kleines Loch ausheben, die Pflanze reinstellen und zufĂŒllen. Anschließend einmal andrĂŒcken bzw. –treten und, falls möglich, einmal krĂ€ftig eingießen. Bei der Pflanzung auf einer Wiese, Brache oder Wald muss zuvor großzĂŒgig um die das Pflanzloch der Beiwuchs entfernt werden. Die Pflanzung selbst dann wie am Acker. Gegebenenfalls das Pflanzloch her etwas grĂ¶ĂŸer ausheben, zusĂ€tzlich lockern und mit etwas Kompost aufbessern. Jedoch eher sparsam, da die jungen BĂ€ume ohnehin eher zu schnell wachsen und anschließend dann oft noch mehr Probleme mit dem Frost haben. Eine KalidĂŒngung im SpĂ€tsommer kann die Winterfestigkeit möglicherweise etwas verbessern.

Je nach Gegend kann eine BewĂ€sserung, im speziellen bei mehrwöchigen Trockenphasen, schon sinnvoll sein. In Gebieten mit mehr als 600 Liter Niederschlag pro mÂČ und Jahr ist es in aller Regel nicht notwendig.

PflanzabstĂ€nde sind, wie erwĂ€hnt, derzeit im Wertholzbereich bei 3 x 3 bis 4 x 4 Meter. Das heißt ca. 600 bis 1.100 BĂ€ume pro Hektar. Wir empfehlen derzeit ca. 900 BĂ€ume, da uns das am sinnvollsten erscheint. Im Biomassebereich sind die AbstĂ€nde durchaus Ă€hnlich wie bei der Pappel: In der Einzelreihe mit z.B. 2,5 – 3 Meter Fahrgasse und 0,5 – 1 Meter in der Reihe. Dieser Pflanzabstand ist fĂŒr kurze bis mittlere Umtriebe etwa zur Hackguterzeugung empfehlenswert. Wie gesagt gibt es hier aber noch sehr wenige Erfahrungen in der Praxis.

UnkrautbekÀmpfung im Pflanzjahr

Dieser Punkt ist wohl neben der PflanzenqualitĂ€t und –sicherheit eine der wichtigsten fĂŒr eine erfolgreiche Paulownia-Pflanzung! Nachfolgend versuchen wir Schritt fĂŒr Schritt die richtigen Maßnahmen zur passenden Zeit aufzulisten.

Bei Jungpflanzen ĂŒberlebenswichtig, aber auch bei ĂŒberwinterten und zweijĂ€hrigen BĂ€umchen sehr wichtig. Der Blauglockenbaum beginnt nĂ€mlich eher spĂ€t mit dem Austrieb und startet, speziell bei Jungpflanzen, etwas verhalten in die Saison. Wenn das Beikraut dann im Mai schon oftmals kniehoch ist, fĂ€ngt der Blauglockenbaum erst mal an auszutreiben. Bis dahin muss regelmĂ€ĂŸig kontrolliert werden, ob die Pflanzen genĂŒgend Luft und Sonne haben, damit sie ideal antreiben können. Mechanische BekĂ€mpfungen, wie sie in der Landwirtschaft ĂŒblich sind, erweisen sich hier als passable Maßnahmen. Freischneiden mit Trimmer oder Motorsense bergen die Gefahr des Verletzens. Gerade in diese Phase ist der Baum sehr empfindlich und eine leichte BeschĂ€digung kann den Austrieb abbrechen oder die Rinde verletzen.

Diese Maßnahme mehrmals im ersten Sommer wiederholen, bis der Baum nachhaltig aus dem Beikraut herausgewachsen ist. In trockenen Gegenden (unter 500 Liter Jahresniederschlag) ist eine BewĂ€sserung empfehlenswert. Anderswo kann eine punktuelle BewĂ€sserung in der Anwuchsphase bei lĂ€ngerer Trockenheit das Anwachsen erleichtern.

Im zweiten Jahr (April/Mai) schneidet man die Haupttriebe von einjÀhrigen BÀumen bodeneben ab. Und zwar aus dem Grund, weil der Trieb meist nicht gut verholzt ist bzw. manchmal verzweigt oder krumm ist. Dieser Trieb ist durchschnittlich 0,5 bis 1 Meter (in seltenen FÀllen 2 Meter) hoch zu der Zeit.

Bei zweijĂ€hrigen BĂ€umen kann diese Maßnahme entfallen, wenn die Paulownien gut ĂŒber den Winter gekommen sind. In diesem Fall friert nur die Spitze ab und man kann auf den nĂ€chsten gesunden Trieb, der zwischen April und Mai austreibt und eine möglichst gerade Fortsetzung verspricht, zurĂŒckschneiden. ZweijĂ€hrige BĂ€umchen erreichen hier bereits durchschnittlich 1 bis 2,5 Meter. Hat der Baum starke FrostschĂ€den und der Stamm verfĂ€rbt sich braun bis hinunter oder ist er sehr stark verzweigt oder sonst wie unförmig, so muss man ihn ebenfalls noch einmal komplett bodeneben abschneiden.

Bei gut ĂŒberwinterten zweijĂ€hrigen (nunmehr dreijĂ€hrigen) BĂ€umen können ein bis zwei PflegedurchgĂ€nge nicht schade, sind aber ebenso nicht mehr ĂŒberlebenswichtig. Manche mulchen dann das aufkommende Beikraut, was auch eine gute Möglichkeit darstellt.

Krankheiten und SchÀdlinge auf Paulownia

SchĂ€dlinge und Krankheiten sind derzeit in der Kulturphase noch wenig bekannt. Lediglich Hasen- und WĂŒhlmaußverbiss haben wir schon beobachtet, selten aber doch auch Verfegungen von Rehen. Hasen suchen den Blauglockenbaum speziell in den ersten drei Jahren auf, und da auch nur eher in strengen Wintern, wenn das Futter anderswo knapp wird. WĂŒhlmĂ€use ebenso in den ersten Jahren, meist wĂ€chst der Baum aber trotz eines solchen Schadens gut weiter und ĂŒberlebt die „Angriffe“. Im schlimmsten Fall schneidet man den Baum einfach bodeneben ab und lĂ€sst ihn neu durchtreiben.

Auf BlĂ€ttern wurden vereinzelt BraunfĂ€rbungen und auch geringer Raupenbefall beobachtet, jedoch nicht im bedrohlichen Maße und noch unbekannter Herkunft.

Schnittmaßnahmen, Erziehungsschnitt bei Paulownia

Schnitt der abgestorbenen Spitze

Da dieser Baum ja ursprĂŒnglich aus sĂŒdlichen Gefielen kommt reift die Hauptknospe (Terminalknospe) nicht ab. Bei heimischen LaubbĂ€umen erfolgt das bereits im August. Der Kiribaum wĂ€chst hingegen bis in den Herbst hinein, lĂ€sst von einem Tag auf den anderen beim ersten Frost alle BlĂ€tter fallen und stellt das Wachstum dann abrupt ein. Im Idealfall sterben nur 20-30 cm der Spitze ab, in strengeren Wintern oder bei extremem Wachstum auch mal ein ganzer Meter. Jedenfalls wird, so groß dieser Teil auch ist, diese Spitze bis zum nĂ€chsten grĂŒnen Austrieb, wie im Vorkapitel beschrieben, zurĂŒckgeschnitten. Wenn man sich besonders um eine gerade Fortsetzung bemĂŒhen will, dann kann man den RĂŒckschnitt auch auf Juni verlegen und die neue Spitze sachte an den abgestorbenen Trieb festbinden. So wird das zwangslĂ€ufig entstehende „Knie“ noch etwas mehr abgeschwĂ€cht.

Blauglockenbaum aufasten

Neben dem Schnitt der Spitze fĂ€ngt der Baum zu dieser Zeit auch langsam damit an Seitentriebe zu bilden. Hier gibt es verschiedene AnsĂ€tze damit umzugehen. Wir handhaben es folgendermaßen:

Bereits beim Austrieb im Mai/Juni, wenn diese Triebe etwas 5-10 cm lang sind, entspitzen wir diese mit einer Baumschere oder dem Fingernagel, lassen aber etwa 5 cm am Baum bestehen. Diese BlĂ€tter, auch Stammbildner genannt, sorgen dafĂŒr, dass der Stamm weiterhin gut mit Wasser und NĂ€hrstoffen versorgt ist und der Blauglockenbaum bildet dadurch einen stabileren und auch stĂ€rkeren Stamm. Diese Maßnahme muss im Lauf des Jahres dann noch zwei bis dreimal wiederholt werden, damit die Seitentriebe nicht zu stark werden.

Im Jahr darauf kann man dann, bevor diese zurĂŒckgeschnittenen Seitentriebe zu stark werden, sie direkt am Stamm entfernen und den Stamm freilegen (=Aufasten).

Die beschriebenen Maßnahmen setzt man in den Folgejahren so lange fort, bis die WunschlĂ€nge des Stammes erreicht ist. In der Regel sind das 3-6 Meter, manches Mal auch bis zu 8. Danach lĂ€sst man die Seitentriebe wachsen und die Krone bildet sich aus. SpĂ€testens ab diesem Zeitpunkt ist die Frostgefahr auch nicht mehr so groß. Die grĂ¶ĂŸte Gefahr besteht in den ersten drei bis fĂŒnf Jahren. Ab der Phase der Kronenbildung kommt es höchstens nur noch zu kleineren FrostschĂ€den, verglichen etwa mit WalnussbĂ€umen. Hier frieren Triebe in der Krone auch manches Mal 20-30 cm zurĂŒck, treiben aber umgehend dahinter wieder aus und wachsen weiter.

Ernte-ErtrÀge von Paulowniaholz

Wir geben hier ganz bewusst keine konkreten Zahlen an, da dies aus unserer Sicht seriöser Weise noch zu wenig klar gesagt werden kann. Eine Motivation diese BroschĂŒre zu verfassen ist nĂ€mlich genau diesem Umstand geschuldet, dass hier (wieder ĂŒberwiegend im Internet) mit teils utopischsten Zahlen hantiert wird.

Nach dem Motto „wer schnell will werden reich, der pflanze ein Paulowniafeld, am besten gleich!“.

Paulownia Holz schnellwĂŒchsig
Klimabaum Paulownia Holz schnellwĂŒchsig

„Idealerweise“ wird dann auf Basis solcher Zahlen noch ein Investment in Form einer Beteiligung angeboten, gern auch um ein paar hundert Euro pro einzelnem Baum und, zumindest fĂŒr den VerkĂ€ufer dieser „Zertifikate, ein noch lukrativeres GeschĂ€ft gemacht.

Da die ZuwĂ€chse selbst in Mitteleuropa derart unterschiedlich sind, ist hier keine seriöse Angabe zu machen. So ist es möglich nach zehn Jahren genau nichts zu haben, oder einen einmetrieben, dĂŒnnen Trieb, oder aber auch einen Stamm mit 25 cm Durchmesser. In erster Linie hĂ€ngt das vom richtigen Standort, aber auch der Anwuchspflege in den ersten Jahren ab.

Paulownia Holz-Ernte

Im Biomassebereich kann bei extrem kurzen Umtrieben – auch ein bis zwei Jahre (oder drei Jahre) – mit einem GehölzmĂ€hhĂ€cksler geerntet werden. Mit den derzeit gĂ€ngigen Maschinen können Erntedurchmesser von bis zu 15 cm bewĂ€ltigt werden. Durchschnittliche Durchmesser beim Wiederaustrieb können in dieser kurzen Zeitspanne bei beachtlichen 5-10 cm liegen.

Die direkt produzierten Hackschnitzel sind trockener und hÀrter als etwa bei Pappel und Weide, jedoch auch leichter (in Atrotonnen), was einen Verkauf nach Gewicht weniger lukrativ macht.

Bis 20 (max. 25 cm) ist eine Nutzung als Biomassepflanze inkl. Wiederausschlag noch sinnvoll. Hier kommt ganz normale Forsttechnik, auf KleinflĂ€chen auch die manuelle Ernte infrage.Im Wertholzbereich ist man ebenfalls mit ganz normaler Forsttechnik gut gerĂŒstet, im Kleinbereich auch wieder manuell. Die Jahreszeit fĂŒr eine Ernte ist ebenso wie bei anderen Laubhölzern bevorzugt Dezember bis April, in der Vegetationsruhe.

Wir sind schon zu lange im GeschĂ€ft und haben viele GlĂŒcksritter auch im Bereich Energiewald, Miscanthus und Sida erlebt, die mit ebenso utopischen Zuwachsannahmen und Kalkulationen hausieren gingen, sodass wir uns hier als seriöser Anbieter nicht beteiligen wollen. Die im Punkt Nutzungsdauer beschriebenen Umtriebszeiten können bei passablen Standorten und guter Pflege aus derzeitiger Sicht erreicht werden. Zu welchem Preis und welchen Bedingungen das Holz bzw. die Biomasse dann in mehr als zehn Jahren verkauft werden kann, das kann zum jetzigen Zeitpunkt zu wenig klar beantwortet werden.

Verwertung Paulowniaholz

Das Erntegut im Biomassebereich wird in aller Regel verheizt. Zu Brennwert gibt es im Internet Quellen, die aber auch nicht immer ganz verlĂ€sslich erscheinen. Fakt ist jedoch, dass Paulownia ein sehr geringes spezifisches Gewicht aufweist und deswegen fĂŒr den Verkauf, der ja in aller Regel in Atro-Tonnen (Absolut trockene Tonne) abgerechnet wird, nicht ideal ist. VerkĂ€ufe nach WĂ€rmemenge könnten da vorteilhafter sein. VielfĂ€ltigere Erfahrungen mit StĂŒckgut liegen derzeit unseres Wissens nach ebenfalls nicht vor.
NatĂŒrlich kann man aus dem Erntegut auch Pellets und Briketts pressen lassen. Aufgrund der doch höheren Anfangsinvestitionen im Vergleich zu klassischen EnergiewĂ€ldern aus Pappel und Weide erscheint diese Nutzung aber vorerst nicht am lohnenswertesten.
Da die (kalkulierten) Preise im Wertholzbereich höher zu bewerten sind, als im Biomassebereich, sollte man auf geeigneten Standorten aus unserer Sicht als erstes einmal diese Verwertungsform anstreben.
Im Detailverkauf findet man derzeit verleimte Platten aus Paulowniaholz, in verschiedenen Spezialbereichen, etwa in der Ski-Produktion oder im Bereich Surfbretter wird es ebenfalls sehr geschÀtzt. Das angesprochene sehr geringe Gewicht in Kombination mit einer hohen Zugfestigkeit, ElastizitÀt und StabilitÀt macht es in diesen Bereichen interessant.
Weiteren Quellen kann man entnehmen, dass Paulownia auch im Möbelbereich, aber auch im Flugzeug(leicht)bau sowie zur Konstruktion von Schiffen und Musikinstrumenten verwendet wird.
Wie leicht oder wie schwer das erntefertige Holz dann an den Mann/an die Frau gebracht werden kann, ist ebenfalls noch ein kleines Fragezeichen. Das grĂ¶ĂŸere ist aber jenes der kalkulierten Verkaufspreise von bis zu 900 Euro pro Kubikmeter Paulowniaholz (in 10 Jahren!). Diese erscheinen mehr als theoretisch, eher fantastisch und sollten unserem Erachten nach in keine seriöse Kalkulation Eingang finden.

Paulowniaholz kaufen/verkaufen

Da nun schon seit etwa 2010 Paulownia in Mitteleuropa angebaut wird (im SĂŒden noch lĂ€nger) kommen nun auch langsam erste Angebot und auch Nachfragen zu Paulownia-Holz auf. Das aktuelle Angebot scheint eher aus Portugal und Spanien zu kommen, aber auch in Ungarn, Kroatien, RumĂ€nien, Bulgarien und auch Griechenland reifen BestĂ€nde heran, die nun nach und nach auf den Markt kommen werden.

Eines dieser Angebote eines Deutschen Kollegen (Plantage Spanien) möchten wir hier exemplarisch anfĂŒhren. Frank Biermann von Palownia24 freut sich auf Ihren Kontakt, wenn Sie Interesse an Kiri-StĂ€mmen haben. Sein aktuelles Angebot finden Sie hier: Paulowniaholz kaufen

Paulowniaholz
Paulownia-Holz

Nutzungsdauer einer Paulownia-Plantage

Bei der Nutzung als Energiewald zur Biomasseerzeugung kann von einer Ă€hnlichen Nutzungsdauer wie etwa bei Pappeln, Weiden und Robinien im Kurzumtrieb ausgegangen werden. Hier sind, je nach Umtriebszeit, 20 – 30 Jahre ĂŒblich.

Im Wertholzbereich wird vielerorts von einer 8-10-jĂ€hrigen Kulturzeit gesprochen. Wir sind eher der Meinung, dass man mit ĂŒber 10 Jahren, in weniger optimalen Lagen auch mit bis zur 15 Jahren rechnen soll.

Die Zieldurchmesser bewegen sich laut Literatur bei 30-40 cm (bis 50 cm), in der Praxis wird man das aber erst in den nĂ€chsten Jahren feststellen können. NĂ€mlich dann, wenn die ersten Paulownia-Kulturen aus Mitteleuropa fĂŒr die Ernte bereit sind.

Paulownia schlĂ€gt ja prinzipiell gut aus dem Stock aus. Wir gehen aber davon aus, dass dies wie bei anderen BĂ€umen auch, nur im Bereich Biomasse sinnvoll nutzbar ist. Bei Durchmessern ĂŒber 20-25 cm wird es bereits schwierig, da Krankheiten und SchĂ€dlinge eine große, offene Wunde vorfinden und grad in Gebieten mit mehr Niederschlag (z.B. Pilze) ganz leicht eindringen können.

Wie bekomm ich Paulownia wieder weg? Die Bestandsauflösung

Die Stöcke werden nach der Nutzungsdauer mit einer herkömmlichen ForstfrÀse eingefrÀst. Da der Baum aber auch starke WurzelausschlÀge bildet, die mit der FrÀse nicht vollstÀndig zu erreichen sind, ist mit einem Nachtreiben im Folgejahr zu rechnen.

Nachtreibende Triebe können bei einer StĂ€ngellĂ€nge von 20-40 cm noch gut chemisch bekĂ€mpft werden. Um einen entsprechenden Konkurrenzdruck zu erzeugen ist es aber sinnvoll unmittelbar nach der Rodung eine starkzehrende Ackerfrucht, die zudem den Boden gut bedeckt, anzubauen oder auf eine mehrmahdige Dauerwiese auszuweichen. Diese Maßnahmen sollen den Wiederausschlag von im Boden verbliebenen WurzelstĂŒcken so stark eindĂ€mmen, dass sie mittelfristig absterben.

Seriöserweise muss angemerkt werden, dass Aufgrund der noch wenigen Praxiserfahrungen mit Paulownia und deren Bestandsauflösungen in Mitteleuropa hier nur Empfehlungen gegeben werden können!

Rechtliches fĂŒr die Pflanzung von Paulownien

Da Paulownia (Blauglockenbaum, Kaiserbaum, Kiribaum), wie beschrieben, eine noch relativ junge Gattung in unseren Breiten darstellt, gibt es im rechtlichen Bereich nach wie vor einige offene Fragen. Zum einen befĂŒrchtet man im Forstbereich eine unkontrollierte Ausbreitung durch Samen oder Wurzelbrut. In der Landwirtschaft gibt es hingegen Bedenken die Kultur nach der Nutzungsdauer auch wieder los zu werden. Der zweite Punkt wird nachfolgend noch ausfĂŒhrlicher beschrieben. Beim ersten stellt sich die Situation nach derzeitigem Wissensstand folgendermaßen dar:

In Österreich (und dem Vernehmen nach auch in Deutschland) ist der Baum in den verschiedenen Arten und ZĂŒchtungen derzeit (Stand 2017) nach wie vor NICHT als anerkannter Forstbaum zugelassen. Die BefĂŒrchtungen einer unkontrollierten Aussaat und von WurzelausschlĂ€gen (Wurzelbrut) können fĂŒr den Gesetzgeber nach wie vor nicht ausgerĂ€umt werden. Auch, dass der Baum sich dann unkontrolliert in den heimischen WĂ€ldern ausbreitet, also invasiv auftritt, kann aus derzeitiger Sicht nicht klar ausgeschlossen werden.

Als Kurzumtriebspflanzung (Österreich: mind. eine Ernte in 30 Jahre Nutzungsdauer, Widmung als Wiese/Acker, Meldung innerhalb von 10 Jahren ab Pflanzung) kann unseres Wissens nach auch ein nicht fĂŒr den Forst zugelassener Baum gepflanzt werden.

Sicherheitshalber empfehlen wir deshalb vor einer Pflanzung bei der zustÀndigen Behörde Ihrer Region anzufragen und die rechtlichen Details zu klÀren!

Der Blauglockenbaum ist aus unserer Sicht eine höchst interessante alternative Kultur zu den bestehenden heimischen Gehölzen, sowohl im Biomasse- als auch im Wertholzbereich. Die mitunter nicht ganz kleinen Herausforderungen, die auf den letzten Seiten beschrieben stehen (Rechtliches, Pflanzenbauliches,
), sind mit dem richtigen Standort, guter Planung und konsequenter Arbeit meist sehr gut in den Griff zu bekommen.

Als kleines Extra erhĂ€lt man auch mit den wunderschönes BlĂŒten des Kiribaums auch etwas fĂŒr das Auge 🙂

Wir hoffen Ihnen mit den vorangegangenen Anleitungen zur Bestandsetablierung, Erziehung und Ernte wichtige Informationen an die Hand gegeben zu haben und stehen auch fĂŒr weiterfĂŒhrende Fragen direkt zu Ihrem Paulownia-Pflanzprojekt gerne telefonisch, per Email info@energiepflanzen.com oder hier in Oberhofen am Irrsee, Österreich auch persönlich zur VerfĂŒgung!

Unser Paulownia-Video auf Youtube: Paulownia, Blauglockenbaum: Anbau/Aufzucht fĂŒr Wertholz-Erzeugung (auch Kaiserbaum, Kiribaum)

Paulownia Kiribaum – Fakten und Mythen

Paulownia Blauglockenbaum in Deutschland und Österreich pflanzen – hat das Sinn? Wo kommt der Baum her und wĂ€chst er ĂŒberhaupt bei uns? Was sind die beliebtesten Fakten und Mythen zum Paulownia Blauglockenbaum? Diese und andere Fragen versuchen wir im folgenden Artikel zu klĂ€ren. Der Blauglockenbaum (botanisch Paulownia) ist derzeit in aller Munde. Auch bei uns laufen die Telefone heiß und quellen die Mails ĂŒber zum Kiribaum, wie er auch genannt wird. Doch wachsen diese BlauglockenbĂ€ume, so wie oft und vor allem im Internet gepriesen, tatsĂ€chlich in den Himmel oder mĂŒssen wir auch hier die vielfĂ€ltigen natĂŒrlichen Bedingungen in den unterschiedlichen Regionen beachten und uns bei der Aufzucht dieser schnellwĂŒchsigen BlauglockenbĂ€ume genau drauf einstellen? Doch alles der Reihe nach


Blauglockenbaum/Paulownia: Geschichte und Verwendung

Der ursprĂŒnglich aus Ost- bzw. SĂŒdostasien stammende, schnellwĂŒchsige Blauglockenbaum fand in den letzten Jahren ĂŒber SĂŒdeuropa auch den Weg nach Deutschland und Österreich. Mit der Verwendung als Parkbaum, fĂŒr grĂ¶ĂŸere GĂ€rten und auch öffentliches GrĂŒn (z.B. Linz, Österreich, an der Promenade) wurde Paulownia in kleinen StĂŒckzahlen auch schon vor Jahrzehnten gepflanzt. Beliebt wegen der wunderschönen, blauen BlĂŒtentrauben, die dem Blauglockenbaum den Namen gaben und dem nicht ĂŒberbordenden Wuchs (ca. 12-15 Meter).

Verbreitete Arten im Park- und GroßgĂ€rtenbereich sind hier:

‱ Paulownia tomentosa
‱ Paulownia elongata
‱ Palownia fortunei
‱ und Zierforme bzw. ZĂŒchtungen dieser Arten

Paulownia in Deutschland und Österreich als Plantagenbaum – ist das ĂŒberhaupt möglich?

Zu einer Renaissance des Blauglockenbaums in Deutschland und Österreich kam es nun in den letzten fĂŒnf bis zehn Jahren, aber weniger wegen seines hohen Zierwertes, sondern vor allem wegen seines gefragten Holzes. Plantagenholz hat ja an sich nicht den besten Ruf und ist in Mitteleuropa aus verschiedenen GrĂŒnden auch kaum verbreitet. Von SĂŒdeuropa aus „wanderten“ Paulownia-Pflanzungen aber in den letzten Jahrzehnen auch zu uns ein und scheinen hier auch an Ihre natĂŒrliche Grenzen zu stoßen. Die Hauptsorte ist hier sicherlich Paulownia Shandong. Klassische Plantagen, wenn auch meistens nicht so bezeichnet, wurden hierzulande eher mit Pappeln, Weiden und Robinien in sogenannten EnergiewĂ€ldern bzw. im Kurzumtrieb (KUP) ausgepflanzt. Eine um vieles großere Monokultur stellt aber etwa die Fichte dar, die nach wie vor in rauen Mengen gepflanzt wird, ungeachtet von Höhenlage und KlimaerwĂ€rmung. Aber das nur nebenbei.

Paulownia in Europa

Die erwĂ€hnte „Wanderbewegung“ fĂŒhrte ĂŒber Griechenland, der TĂŒrkei nach Bulgarien, RumĂ€nien. Parallel dazu wurden die ersten grĂ¶ĂŸeren Pflanzungen auch in den sĂŒdwestlichen, mediterran geprĂ€gten EuropĂ€ischen LĂ€ndern realisiert. Paulownia-Pflanzungen in Portugal, Spanien, Italien sind hier in erster Linie zu nennen.

Zu den ersten Paulownia-Pflanzungen in Deutschland zĂ€hlt dem Vernehmen nach eine Pflanzung am Bodensee in Baden WĂŒrttemberg. Auch unsere erste Lieferung mit BlauglockenbĂ€umen (Paulownia tomentosa) ging ins SchwĂ€bische, bereits im Jahr 2009. Zu dieser Zeit interessierten sich noch kaum Kunden fĂŒr den schnellwĂŒchsigen Baum und erste Herausforderungen (vor allem Jugendfrost) tauchten auf. Erste bekannte Pflanzungen mit dem Kiribaum Österreichs findet man in den milden Klimaten des Burgendlands. Diese Anlagen bestehen heute noch und haben sich inzwischen zu ansprechenden Paulownia-Plantagen entwickelt.

Kiribaum in Deutschland und Österreich – funktioniert das ĂŒberhaupt?

Die eindeutige Antwort aus unserer Sicht darauf lautet JEIN! Man könnte auch sagen „kommt darauf an“. Damit sind wir auch schon bei den „Fakten und Mythen“ um die Paulownia/den Blauglockenbaum.
Dass BĂ€ume, egal welcher Art, nicht in den Himmel wachsen, sollte ja allgemein bekannt sein. Komischerweise meinen manche „Experten“, dass das eigenartigerweise gerade fĂŒr den Paulwonia-Baum nicht gilt


Unglaubliche Fakten zum Paulownia-Blauglockenbaum

‱ Paulownia wĂ€chst auch in mittleren Höhen (wir liegen auf knapp 600 Meter Seehöhe) wahnsinnig stark und vor allem so dick im Durchmesser, wie kaum ein anderer Baum
‱ BlauglockenbĂ€ume bildet in der Jugendphase BlĂ€tter mit 50-70 cm Durchmesser
‱ Ein zweijĂ€hriger Blauglockenbaum bildet in drei Monaten nach komplettem RĂŒckschnitt des Stammes und der Wurzel bis zu ein Meter lange Wurzeln und einen bis zu drei Meter langen Stamm
‱ Paulownia kann im Großtopf (50-80 cm Durchmesser) bereits nach drei Jahren BlĂŒten ansetzen, ausgepflanzt etwa ab dem siebten Jahr. Vor allem wenn nicht so sehr auf die Stammbildung geachtet wird und der Baum sich frĂŒh verzweigen kann (im Wertholzbereich nicht erwĂŒnscht!)
‱ Ein dreijĂ€hriger Paulownia-Wurzelstock kann nach komplettem RĂŒckschnitt des oberirdischen Teils drei bis fĂŒnf Meter in nur einem Sommer austreiben und 6-10 cm Stammdurchmesser erreichen!
‱ Paulownia-Jungpflanzen sind im Vergleich zu anderen Forst- und PlantatenbĂ€umen relativ teuer und bedĂŒrfen besonderer Pflege, wenn damit Wertholz produziert werden soll.
‱ Die Blauglockenbaum-Jungpflanze ist als Energieholz oder Kurzumtriebs-Holz tendenziell zu teuer und nicht konkurrenzfĂ€hig mit Pappeln, Weiden und Robinien, die sonst in Deutschland und Österreich zu diesem Zweck gepflanzt werden.

Unglaubliche Mythen zum Paulownia-Blauglockenbaum

‱ Man pflanzt Paulownia-Jungpflanzen im Klein- oder Presstopf (6-10 cm Durchmesser) oder gar als Wurzelschnittling und kann nach drei Jahren 0,3 m³ Energie- oder Wertholz vom Blauglockenbaum pro Blauglockenbaum ernten.
‱ Paulownia als Jungpflanze in den Wald oder auf das Feld gepflanzt benötigt kaum Pflege und wĂ€chst quasi von selbst bis zu 12 Meter auf. Vermutlich der grĂ¶ĂŸte Mythus zum Paulownia-Blauglockenbaum
‱ Der Paulowniabaum friert nur in kĂŒhlen Lagen oder Höhenlagen zurĂŒck.
‱ KiribĂ€ume haben derzeit keine natĂŒrlichen SchĂ€dlinge und Krankheiten in Deutschland und Österreich
‱ Nach nur wenigen Jahren Kulturzeit – die Angaben schwanken je nach (weniger seriöser) Quelle von 3 bis 10 Jahren – kann man hochwertiges und auch –preisiges Blauglockenbaum-Edelholz ernten und teuer verkaufen (man redet von 600 €/mÂł).
‱ Diversen Kalkulationen zufolge wird man in der angefĂŒhrten Zeit verhĂ€ltnismĂ€ĂŸig schnell reich.
‱ Diese Liste ist sicherlich nicht vollstĂ€ndig und die Phantasie mancher „Experten“ ist hier scheinbar nicht enden wollend.

Fazit zum Kiribaum, Paulownia Blauglockenbaum in Deutschland und Österreich

Uns ist es vielleicht Ă€hnlich gegangen wie manchem Kunden bzw. Interessenten: 2009 haben wir die ersten KiribĂ€ume gekauft, waren aber aufgrund der starken FrostschĂ€den im ersten Jahr erstmal frustiert. Nach etwa zwei Jahren Pause ließ uns der Baum aber nicht los und wir starteten neue Versuche. Mit Pflanzgut aus Griechenland, Bulgarien und RumĂ€nien. Sehr teuer und qualitĂ€tiv zumindest sehr „unterschiedlich“. Dann versuchten wir in Deutschland zuzukaufen bei den ersten Anbietern dort – leider auch Fehlanzeige. Die bestellten Pflanzen wurden nie geliefert. Seit ein paar Jahren haben wir aber nun verlĂ€ssliche Baumschulen, entsprechendes Know-how und glĂŒcklicherweise auch fallende Pflanzenpreise.

Mit einem Ahorn oder einer Fichte wird der Blauglockenbaum nie zu vergleichen sein. Der Preis ist höher, aber vor allem auch der Pflegeaufwand. Einmal pflanzen und irgendwann ernten ist einfach nicht bei diesem Baum. Mit dem aufgebauten Know-How und einer offenen-ehrlichen Kommunikation dem Kunden gegenĂŒber – Vor- UND Nachteile „getrauen“ wir uns nun aber schon seit ein paar Jahren den Blauglockenbaum zu verkaufen und machen insgesamt recht positive Erfahrungen.

Unsere Empfehlung: Probieren Sie den Blauglockenbaum vorerst in kleinen bis mittleren StĂŒckzahlen (z.B. 20-100 Stk) auf geeigneten TeilflĂ€chen aus. Lernen Sie mit dem Baum umzugehen und schauen Sie, wie er mit dem Standort, Unkraut und Frost im Winter in Ihrer Lage zurrechtkommt. Verlaufen die Tests vielversprechend, dann freuen wir uns natĂŒrlich auch, wenn Sie wieder auf uns zurĂŒckkommen!

Reinhard Sperr, im Mai 2017, bearbeitet im Dezember 2019

Wolfgang & Birgit H. Österreich, 28.01. 2021

Sehr geehrte Frau Orso!
Besten Dank fĂŒr Ihre rasche und ausfĂŒhrliche Antwort! Es ist sehr erfreulich, dass man auch nach dem Kauf bestens mit Informationen versorgt wird!
Ihren Rat werden wir natĂŒrlich befolgen!
Nochmals vielen Dank und alles Gute!
Fam. Hölzl


M. Österreich

Paulownia-Pflanzung 2020Wir haben 2Wurzelstöcke gekauft und hoffentlich fachgerecht gesetzt.
Ein bisschen Sorge bereitet mir das die Pflanzen invasiv sein sollen ?

LG

 

 


Greti u. Walter R., OÖ, Österreich, 23.08.20

Paulowina - KundenfotoSehr geehrter Herr Sperr,
Ich melde mich wie vereinbart mit einem kurzen Bericht zur Paulownia in Pram.

Von den 10 Wurzeln sind alle angewachsen. 2 Prachtexemplare haben bereits zwischen 1,7 und 1,8 m, der Stammdurchmesser betrĂ€gt 3-4 cm. Der Rest hat eine Höhe von 1 – 1,5 m. Eine Pflanze hat der Rehbock beleidigt, aber auch sie wĂ€chst weiter.

Wir sind sehr zufrieden.

Freundliche GrĂŒĂŸe
Greti und Walter R.


Jana R., ThĂŒringen, Deutschland, 23.07.2020

Guten Morgen
Der Baum ist in sehr guten Zustand bei uns angekommen.
Jetzt muss er nur noch gepflanzt werden.
Schön, dass ein Flyer dabei war, wo Details drauf stehen.
Ich bin gespannt, wie er wĂ€chst und vor allem in ein paar Jahren blĂŒht.
Vielen Dank fĂŒr den super Service ! Jana R.


Christian K., Burgenland, Österreich, 3.5.2020

Guten Tag Herr Sperr!

Alle Robinien im Wald.
Und die KaiserbĂ€ume am Teich sind schön angewachsen
:)
Haben jetzt nochmal KaiserbĂ€ume bestellt
 (fĂŒr Muttertag)
Bekannte und Verwandte sind total fasziniert vom Blauglockenbaum

SONNIGE GrĂŒsse
Christian K.

Christian K., Burgenland, Österreich, 2.3.2020

Guten Tag Herr Sperr
Hoffe es geht Ihnen und Ihrem Team gut

Wir haben KaiserbĂ€ume und Robinien bestellt und wĂŒrden sie am/richtung Wochenende gerne pflanzen

Es wird wÀrmer

Mit der Bestellung lÀuft momentan alles super

Echt toller Online-Shop!!!
HĂ€tte mir vor einigen Jahren nicht gedacht das man so einfach bĂ€ume/pflanzen im internet bestellen kann
 🙂
Wollte nur fragen ob Sie mir noch ein paar wertvolle Tipps zum pflanzen der BĂ€ume geben könnten
?
Liebe GrĂŒsse aus dem sonnigen Burgenland


Martin F., Deutschland, September 2019

5***** Insbesondere der Energieblog auf der Internetseite ist sehr informativ und ausfĂŒhrlich und der persönliche Kontakt hat mir gut gefallen. Danke.


Richard G., Oberösterreich, Österreich, Juli 2019

Hallo, ich habe dieses FrĂŒhjahr 15 Stecklinge Paulownia von euch bekommen.Sie wachse alle sehr gut! – DANKE fĂŒr die Ware!


Barbara K., April 2018

Die schnellste Lieferung, die ich je erlebt habe – inklusive umfassender Betratung bezĂŒglich der Pflanzenpflege. Vorbildliches Kundenservice!!! Gerne wieder – Vielen Dank! Werde dann von der Entwicklung meines neuen Blauglockenbaumes berichten. LG Barbara


Sabine W., Juli 2018

Sehr nettes Personal, Lieferung super, BĂ€ume “Paulowina” gedeihen super. Denen kann man wirklich beim Wachsen zusehen. Einmalig!!!!


Claudia P. Niederösterreich, Österreich, September 2018

Bei mir im Garten wuchs ein Baum, bei dem wir nicht wussten worum es sich handelte. Nach Recherchen ergab sich dass es sich um einen Blauglockenbaum handeln könnte. Da ich mir da sicher sein wollte und auch noch mehrere Fragen hatte wendete ich mich an Energiepflanzen – Reinhard Sperr. Herr Sperr hat mich geduldig, nett, kompetent und völlig uneigennĂŒtzig beraten.

Vielen Dank dafĂŒr noch einmal!


Jens B., SĂŒddeutschland, Österreich, 2018

Hallo Herr Sperr,
vielen Dank fĂŒr die super tolle und unproblematische Abwicklung meiner 3 Lieferungen seit Ende 2016. Die bestellten Paulownia und die erhaltenen Pappel-Stecklinge (alles Kleinmengen zum Test) sind in sehr guter QualitĂ€t eingetroffen. Bei den Paulownia gab es keinen Ausfall, eine (2016 gepflanzt) hat es dieses Jahr sogar geschafft nach dem kompletten RĂŒckschnitt auf 3,7m zu wachsen und stand MajestĂ€tisch auf der Baumwiese. Die restlichen Paulownia sind ebenfalls sehr gut gewachsen, jedoch bedurfte es bei dem trockenen Sommer vielen BewĂ€sserungsaktionen. Die BĂ€ume stehen super toll da und wurden von vielen Personen die vorbei kamen bestaunt. Es fĂ€llt jetzt schwer, die lange Winterzeit jetzt abzuwarten, bis man das weitere Wachstum verfolgen darf. Es macht Freude diesen BĂ€umen beim Wachsen zuzusehen.
Bei den Pappel-Steckhölzern habe ich nicht so viel GlĂŒck gehabt, zum einen die enorme Hitze und Trockenheit bei uns. Habe jeden Tag gegossen, doch bei 35 – 40°C tagsĂŒber war dies fĂŒr die Hölzer fĂŒr die Wurzelbildung zu warm. Von der Pannonia habe ich 3 StĂŒck durchgebracht, wobei diese sich mit dem Standort nicht oder nur schwer anfreunden konnten. Bei den Max 4 Stecklingen ĂŒberstanden 8 StĂŒck, die fĂŒr das erste Jahr auch gut gewachsen sind. Auf das Weitere Wachstum bei diesen bin ich im nĂ€chsten Jahr ebenfalls sehr gespannt.
Vielen Dank fĂŒr die gute QualitĂ€t und erhaltenen Informationen.
Jens B.


Albert K., Burgenland, Österreich, 18.10.2018

Paulownia-PflanzungTolle Pflanzen!
Tolle Informationen per Telefon, Lieferung war wie ausgemacht, QualitÀt der Pflanzen und Verpackung war top (mir ist zwar eine Pflenze eingegangen, vermutlich aber mangels Wasser
).

Ansonsten eine tolle Erfahrung!


Juli W., Niederösterreich, Österreich, Oktober 2018

Super Beratung! Wir haben endlich die passenden Pflanzen gefunden, welche mittlerweile sehr gut angewachsen sind! Vielen Dank fĂŒr die MĂŒhe!


Gerhard H., Oberösterreich, Österreich, August 2017

Paulownia-Pflanzung

Sehr geehrter Herr Reinhard Sperr,
vorweg zur positiven Überraschung: die beiden Paulownia Shandong Planzen haben sich trotz Startschwierigkeiten im FrĂŒhling (2x Wintereinbruch, bei dem die frischen Triebe abgestorben sind) bisher prĂ€chtig entwickelt und haben nun schon eine GrĂ¶ĂŸe von gut einem Meter erreicht. Hoffe, dass sich dieses Wachstum auch nach dem nĂ€chsten Winter so fortsetzt!
Die BefĂŒrchtung von FraßschĂ€dlingen hat sich bis jetzt nicht bewahrheitet (weder Schnecken, Hasen, Rehe,
).

Nicht ganz so frohwĂŒchsig sind die Paulownia Tomentosa Stecklinge; diese haben bisher eine Höhe zwischen 10 und 30 cm erreicht und scheinen teilweise etwas zu kĂŒmmern.
Freundliche GrĂŒĂŸe Gerhard H.


Eva K., Baden WĂŒrttemberg, Deutschland, August 2017

Paulownia-PflanzungHallo Herr Sperr,
ich bin mit meiner Paulownia sehr zufrieden. Der Baum ist sehr gut angewachsen und gedeiht prÀchtig. Sowohl Hund als auch Katze nutzen ihn bereits als Schattenspender.

Allerdings plane ich fĂŒr kommenden Herbst oder FrĂŒhjahr eine Umpflanzung an eine andere Stelle. Wie gehe ich da am besten vor bzw. was muss ich beachten?

Anbei ein relativ aktuelles Foto. Viele GrĂŒĂŸe Eva K.


Norbert A., Oberösterreich, Österreich, Juli 2017

GrĂŒĂŸ Gott Herr Sperr
unsere BlauglockenbÀume sind bis auf 3 od. 4 Pflanzen gut angewachsen und ca. 1 m hoch. Da es so extrem trocken war, haben wir einige Male gut gewÀssert. soweit bin ich zufrieden damit und hoffe weiterhin auf gutes Gedeien.
mit freundl. GrĂŒĂŸen
Norbert A.


Stefan B., Bayern, Deutschland, 2017

Hab die Paulownia gekauft und sie wĂ€chst was sie kann. Man kann ihr beim wachsen zusehen 😉


Josef K., Burgenland, Österreich, 21. Juli 2017

Die Pflanzen sind alle wohlbehalten angekommen, durch den Versand, keine SchĂ€den. 5 Tage spĂ€ter bei der Pflanzung war es sehr heiß (Plagerei-Arbeit). Alle gut verpflanzt, keine SchĂ€den verursacht durch unsachgemĂ€ĂŸe Handhabung. Einen Tag spĂ€ter hat es einen schönen Regen gegeben, hat super gepasst.
Nach 2 Wochen die Paulownias besucht- es waren alle in einem sehr guten Zustand, leider sind sie noch nicht 2 Meter groß gewachsen, aber das wird schon noch


Sehr zufrieden, vielen Dank fĂŒr die gute Ware.
Josef K.


Martin R., Niederösterreich, Österreich, Juli 2017

Paulownia-PflanzungHallo Reinhard!
Meine Paulownia wachsen voll super 😉 sind alle schön ausgetrieben, habe Sie auf einer Wiese gepflanzt.ca. 40-50 cm Tief ausgegraben und danach mit einer Erde aus dem Wald und der anderen Erde vom Ausgraben vermischt und dann die Paulownia gesetzt und gleich gegossen. Die kleinsten sind bei ca. 30-40 cm, der grĂ¶ĂŸte ist bereits 150 cm groß 😉 (im durchschnitt wachsen die grĂ¶ĂŸeren jetzt 3 cm pro Tag ;)) habe sie wĂ€hrend der Trockenzeit jeden 2. Tag gegossen, sonst wĂ€ren sie vermutlich eingegangen.

Mit sonnigen GrĂŒĂŸen, Martin R.


Ulrich W., 2017

Habe 10 Stk. Paulownia Shandong bestellt, bekommen habe ich nur 9 Stk, obwohl 10 Stk. verrechnet wurden. Alle 9 Stk. sind schon 30cm groß. Bin mit der Bestellung und Lieferung zufrieden.


Alexander O., KĂ€rnten, Österreich, 28.07. 2017

Alles Bestens!
Top QualitÀt! Perfekte Beratung! Schneller Versand
NĂ€chstes Jahr gerne wieder


Karl S., Steiermark, Österreich, Juli 2017

Paulownia-PflanzungHallo Herr Sperr!

Die Pflanzen sind alle gut bei uns angekommen und auch sehr gut angewachsen. Ich wollte nur noch wissen, ob sich diese sorte in der umgebung vermehrt, habe sie nÀmlich in der NÀhe eines Waldes gepflanzt.

mfg Karl S.


M. K.-L., Rheinland-Pfalz, Deutschland im Mai 2017

Paulownia-PflanzungHallo,
also ich bin sehr zufrieden. Ich habe den grĂ¶ĂŸten der 3 Triebe stehenlassen. Die Wurzel wurde am 22.05.17 eingepflanzt. Höhe im Moment ca. 125cm und einen Durchmesser von 9cm. Ich bin mal gespannt ob der im Winter total zurĂŒckfriert.
L-G-
M.K.-L.


Stefan B., Bayern, Deutschland, 2017

Hab die Paulownia gekauft und sie wĂ€chst was sie kann. Man kann ihr beim wachsen zusehen 😉


H. B., Tirol, Österreich, November 2016

Ihre empfehlung war goldrichtig die wurzelstöcke ideal verpackt und prompt geliefert Habe alle in griechenland gepflanzt-alle sind bereits 50 cm hoch danke fĂŒr die so gesunden und trotz rel schlechtem boden so wĂŒchsigen pflanzen h. b.

(gepflanzt in Lefkas, Griechenland)


Roland W., Niederösterreich, Österreich, November 2016

Rasche Lieferung, schnelle Antworten auf Fragen, alles in allen – Perfekt


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