Paulownia Kiribaum NordMax21® für Plantagen, Jiffy-Kleintopf

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Beschreibung

Paulownia-Kiribaum NordMax21®

Paulownia-Bäume, und besonders NordMax21®, zählen zu den in Europa am schnellsten wachsenden Bäumen. Aufgrund des raschen Wachstums, sowohl in Höhe als auch in Stammdurchmesser, bindet der Blauglockenbaum extrem viel CO² aus der Luft und gibt es in Form von Sauerstoff wieder an die Umwelt ab.
1 Hektar von diesem „Wunderbaum“, wie er oft genannt wird, kann unter günstigen Umständen bis zu 45 Tonnen CO² im Jahr binden, während normaler Nutz-u. Mischwald nur ca. 10-13 Tonnen zu binden vermag.

Die Züchtung NordMax21®* ist aus Paulownia tomentosa und P. fortunei entstanden. P. tomentosa trägt zur (für Paulownia) verhältnismäßig guten Frostbeständigkeit sowie zur Standorttoleranz bei, P. fortunei hingegen zum geraderen Stamm und noch schnelleren Wuchs.

Voraussetzungen

In der Plantage kann das unter optimalen Bedingungen dazu führen, dass die Stämme schon nach 8-10 Jahren einen Erntedurchmesser von 30-40 cm aufweisen! Generell ist Paulownia, aber auch der kälteverträglichere Klon NordMax 21®, sehr wärmeliebend. Um gute Ergebnisse zu erreichen sollten Sie also einen Standort wählen, der eine hohe Jahresdurchschnittstemperatur aufweist. Zudem sind Kältestau- und Höhenlagen zu meiden, ebenso wie staunasse, sehr schwer Böden. Wind, vor allem in schneearmen, aber kalten Gebieten, kann Frostschäden verstärken.

Keine Ausläufer oder invasives Ausbreiten von NordMax21®

Die Befürchtung, dass sich diese Sorte unkontrolliert ausbreiten könnte, ist laut Züchter unbegründet. Findet man z.B. bei Paulownia tomentosa in Städten oft an den unmöglichsten Stellen Sämlinge und Wurzelausschläge, so ist bei NordMax 21® bisher nichts davon bekannt.

Kiriholz aus NordMax21®

Paulowniaholz vereint zwei Extreme, die es so bei anderen Bäumen zumindest in Europa nicht gibt: Es ist extrem leicht, dabei aber genauso stabil. Wegen dieser Eigenschaften wird es überall dort eingesetzt, wo geringes Gewicht und Formstabilität gefragt sind. Z.B. im Modell-, Boots- oder Leichtbau. Ebenso für Surf- und Padelbords und auch für Ski und Snowbords. Wegen der guten Klangeigenschaften findet es auch bei Instrumentenbauern begeisterte Abnehmer. Ein guter Dämmwert sowie ein hoher Flammpunkt machen Paulowniaholz auch noch für den Fertigteil- bzw. Hausbau interessant.

Paulowniaholz verkaufen, aber wie?

Der Züchter der Sorte Nordmax21®, die WeGrow GmbH, bietet allen Landwirten, die diese Sorte auspflanzen, bereits im Pflanzjahr einen Abnahmevertrag für das Paulowniaholz an. So fällt die Sorge um die ungewisse Vermarktung am Ende der Umtriebszeit nach 8 – 15 Jahren weg und Sie haben die nötige Sicherheit das Holz auch fix verkaufen zu können. Gerne informieren wir Sie per Telefon unter +43-6213/69 956 oder Email unter info@energiepflanzen.com weiter dazu!

Fazit zum Kauf von Paulownia NordMax21®

Diese heimische Kiribaum-Züchtung macht den „Südländer“ auch für gemäßigte Standorte in Mittel- und Nordeuropa interessant. Gerader, extrem schneller und wenig verzweigter Wuchs in Turbogeschwindigkeit, dazu langjähriges Know-How und bei Interesse auch einen Abnahmevertrag, machen die Pflanzung von Paulownia Nordmax21® zu einer spannenden Investition.

Wichtig! Bitte reservieren Sie Ihre gewünschte Pflanzenanzahl so bald es geht im Voraus, damit Sie das Pflanzmaterial zur Pflanzzeit (Mai-August) rechtzeitig zur Verfügung haben!

 

* Paulownia NordMax21 ist eine geschützte Sorte der WeGrow GmbH. CPVO-Sortenschutznummer: EU 47334

1 Bewertung für Paulownia Kiribaum NordMax21® für Plantagen, Jiffy-Kleintopf

  1. 1 von 5

    Dennis

    Darf Nordmax21 im Wald in NRW eingemischt, bzw. gepflanzt werden?

    • Ulrike Orso (store manager)

      Hallo Dennis, folgende Antwort wurde uns vom Züchter mitgeteilt:
      Weltweit wird der Kiri-Baum kommerziell fast ausschließlich in Plantagen angebaut. Da der Kiri-Baum zu den fremdländischen Arten gehört, schließt die legale Grundlage einen Anbau im Wald oft aus. Hier empfehlen wir Ihnen sich hinsichtlich einer möglichen Genehmigung bei Ihren Behörden vor Ort zu erkundigen, da nur die lokale Forstbehörde diese Frage final beantworten kann. Spricht sich die lokale Forstbehörde tatsächlich positiv aus, sind beim Anbau im Wald grundsätzlich einige Punkte zu berücksichtigen:
      Der Kiri-Baum zählt zu den sogenannten Pionierbäumen, verträgt also keine Beschattung. Selbst auf Lichtungen ist die Einstrahlung meist durch die umgebenden Baumbestände stark eingeschränkt. Hier kommt es erfahrungsgemäß zu einem schnellen Höhenwachstum, was den Baum sehr sturmanfällig macht. Der Kiri-Baum benötigt insbesondere in den ersten Jahren auf den meisten Standorten eine Düngung. Insbesondere eine Unterversorgung mit Stickstoff führt dazu, dass der Baum sein Wachstum fast vollständig einstellt. Im Forst gestaltet sich eine regelmäßige Zusatzdüngung mit Mineraldünger in den meisten Fällen schwierig. In Konkurrenzsituationen zu anderen Bäumen hat sich die Art Paulownia in Europa in der Natur nicht deutlich etablieren können, obwohl der Baum bereits vor fast 200 Jahren in Europa eingeführt wurde. Da der Baum aber immer noch kritisch im Bereich der Invasivität gesehen wird, ist eine konkrete Anfrage bei der zuständigen Forstbehörde notwendig; dies ist nicht auf Ebene der Bundesländer geregelt.
      Freundliche Grüße – Ulrike Orso


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