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Energieholz

von Reinhard Sperr am Oktober 21, 2017 in Glossar

Als Energieholz wird nicht nur Biomasse aus Kurzumtrieb/Energiewald genannt, sondern jegliches Holz aus „natürlichem“ Zuwachs, etwa aus Wäldern, das energetischen Zwecken zugeführt wird.

Mit der verstärkten Nutzung von Holz zu Energiezwecken (Energieholz) ist es in den letzten Jahren auch zu einer Konkurrenzsituation auf dem Holzmarkt gekommen. Immer mehr Biomasseheizwerke verbrauchen immer mehr Holz für den Betrieb. Daneben herrscht aber in Mitteleuropa ebenso ein starker Bedarf nach Bauholz sowie Holz für die Platten- und Pappierindustrie.

Aus diesem Grund wird schon seit einiger Zeit versucht, unter anderem von oben erwähnten „Martkteilnehmern“, Energieholz aus alternativen Quellen wie z.B. Energiewäldern, Miscanthus oder ähnlichen extensiven Energiepflanzen, wie Sida, zu erzeugen. Aufgrund des mitunter recht hohen Getreidepreis und der fehlenden Erfahrung ist es aber nach wie vor schwer eine größere Zahl von Landwirten und Grundbesitzern zum Anbau von Energiewäldern für die Energieholz-Nutzung zu motivieren. Die Tendenz ist aber  in ganz Europa steigend, auch weil die Preise für Energieholz ohne Katastrophen-Ereignissen (Stürmen) recht passabel sind. Hier können Sie Ihren Energieholz-Anbau Pappeln kaufen.

©energiepflanzen.com - Reinhard Sperr (2008 – 2017)